"Ja, und ich habe gerade mit Al Pacino gesprochen, und er hat gerade seinen Film fertiggekriegt, und ich habe ihm gesagt, wegen der deutschen Synchronisation soll er sich an Sie wenden, und da habe ich ihm Ihre Telephonnummer gegeben, und nun wundern Sie sich bitte nicht, wenn er Sie plötzlich anruft und sagt: ‚Hi, I’m Al Pacino.‘"

Und jetzt wundere ich mich schon seit gut und gern anderthalb (oder zweieinhalb? oder dreieinhalb? oder viereinhalb?) Jahren nicht die Bohne, und ich werde mich auch in den nächsten viereinhalb Jahren nicht wundern, aber ich will jetzt schon mal eine Ansage machen:

LISTEN, AL: IN CASE YOU’RE READING THIS...

WHAT CAN I SAY... YOU DESERVED IT, MAN,

DIS CUMS RIGHT FROM DA HEART, PAESANO...

ITSA ALLA YOURSA... KEEP UP DA GOOD WOIK!

Mein Freund und Vorbild Tommy "The One & Original Schafsäckchel" Bodmer und ich pflegen die subtile Kunst der "Finger-Flashing"–Filmkritik. Das hört sich zunächst komplizierter an, als es ist. Ein Finger heißt einmal geweint, zwei Finger heißen zweimal geweint, drei Finger heißen dreimal geweint, vier Finger heißen viermal geweint, fünf Finger heißen fünfmal geweint, sechs Finger heißen ... Ich glaube, Sie haben das System verstanden. (Acht Finger hießen z.B. achtmal geweint.) Und wer einen Finger zuviel oder zuwenig hat, ruft damit Kopfschütteln, Naja oder Aha hervor. Aber das andere Aha, das Aha, das man austeilen, aber nicht einstecken kann.

"Der Duft der Frauen", der Film, für den mein alter Telephonkumpel Al den Oscar bekommen hat, war ein ganz typischer 4-Finger-Film, ganz im Gegensatz zu..., aber davon später mehr.