Wissen

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DIE ZEIT

Vom Pferd

Wenn nicht alle Erinnerung trügt, setzte der jüngste Schub schon ein, als Lothar Späth in den siebziger Jahren am Wettbewerb im Kirschkernspucken teilnahm.

Frauenpower

War was? Kanada hat seine erste Premierministerin: Kim Campbell, 46 Jahre alt, zuvor Verteidigungsministerin, und weiterhin, hoffentlich, Feministin.

Abgehoben

Die Revolution an der Waterkant verschlingt ihre Kinder. Seit den Barscheleien von 1987 ist Kiel zu einem der schwierigsten politischen Pflaster der Republik geworden.

UN-Konferenz in Wien: Nonnen aus dem Süden und Feministinnen aus dem Norden kämpfen um Rechte für Frauen: "Wir leben und wir sterben kniend"

Und was sagen die Amerikaner? Auf großen internationalen Konferenzen fragen dies alle. Wer aber fragt schon: Und was sagen die Slowaken? So lärmte denn das Auditorium am Montag nachmittag – es sprach Präsident Vladimir Mečiar –, als säße es im Wiener Austria Center beim Heurigen und nicht bei der Weltmenschenrechtskonferenz der Vereinten Nationen.

Zeitspiegel

Vor dem Fußballpokalendspiel am vorigen Wochenende empfing Berlins Regierender Bürgermeister Eberhard Diepgen die Finalisten.

Ben Witter: Angetippt

Eine Woche nach der Geburt ihres Sohnes suchten Manuela (23) und Daniel F. (29) nach einem Vornamen für den Erstgeborenen. Daniel F.

Sehnsucht nach Ruhe

Der neue Vorsitzende war ehrlich, seine Antrittsrede schlecht. Mit dem Pathos der Aufrichtigkeit und im Deutsch eines Beamten wollte Klaus Kinkel beim Münsteraner Parteitag der FDP sein Programm entwerfen, "weg von der Politik als Anrufbeantworter", weg auch vom "Trugbild, daß wir Deutsche einen Sonderplatz im Paradies haben .

"Rassismus" in der Aula

Der österreichische Verhaltensforscher Irenäus Eibl-Eibesfeldt ist kein Unbekannter und ein konservativer Mann. Aus seinen Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Humanethologie hat er beispielsweise die Ansicht abgeleitet, die Emanzipationsansprüche der modernen Frauen seien mutterschaftsfeindlich und damit irgendwie unnatürlich.

Kanadas neue Premierministerin Campbell ist ideenreich und ungeduldig: Königin Kim tritt an

Was treibt ehe sanfte Großmutter aus Pumpkin Seed, Manitoba, sich ein T-Shirt mit der Aufschrift "Sicherheit" anzuziehen und, mit einem Funkgerät bewehrt, als freiwillige Helferin Leute herumzuscheuchen? Wie kommt es, daß ein grauhaariger Lehrer aus Baie Saint-Paul, Quebec, den Kußmund einer Frau auf der Winge trägt, die er nie getroffen hat? Wieso brüllt der Bankmanager aus Bull’s Ear, Saskatchewan, unermüdlich den Namen eines ihm persönlich völlig Fremden in die Kuppel des Eishockeystadions zu Ottawa? Es ist Parteitag in der Hauptstadt, Jahrmarkt der Belanglosigkeiten.

Ministerpräsidentin: Stählernes Lächeln

Die Bauern und die Granden der kleinen nordtürkischen Kreisstadt waren sich einig: "Fähig ist sie ja. Aber Ministerpräsidentin? Das denn doch nicht!" Die Rede war von Tansu Çiller, die Präsident Süleyman Demirel vor zwei Wochen zu der Trauerfeier für die Terroropfer von Solingen begleitet hatte.

Bonner Bühne: Mit den Wölfen heulen

Er werde "kämpfen und führen", hat Klaus Kinkel bei seiner Antrittsrede als FDP-Vorsitzender versichert. Im Prinzip ist es nicht neu, daß die Politik Worte benutzt, die entweder aufrüsten oder verniedlichen.

BUCH IM GESPRÄCH: Jahrmarkt der Eitelkeiten

Form follows function: Die Architektur von Jacques Attalis neuem Bestseller "Verbatim" – in Frankreich werden Woche für Woche über 5000 Exemplare verkauft – ist bewußt spröde angelegt.

KLAUS HARTUNG: 1360 Unterschriften

BERLIN. – In einem der Flure des Reichstages, in denen gewöhnlich auch während der parlamentarischen Arbeitswoche eine weißgraue kontemplative Stille herrscht, wurde mir der Packen Papier in die Hand gedrückt.

Steuern statt Beiträge

Bundeswirtschaftsminister Günter Rexrodt (FDP) will die Notbremse ziehen. Um einen weiteren Anstieg der Arbeitskosten zu verhindern, strebt er eine Plafonierung der Sozialbeiträge an, die Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemeinsam zu tragen haben.

Bonner Kulisse

In der FDP mehren sich die Zweifel am Erfolg der Sparoperation, die Bundeskanzler Helmut Kohl vor vier Wochen angekündigt hat.

Grenzverkehr: Schlendrian

Europa wächst zusammen. Nicht nur im Westen am Rhein, sondern auch im Osten an der Oder. So jedenfalls stellen es sich Wirtschaftsförderer diesseits und jenseits des deutschpolnischen Grenzflusses vor.

Wirtschaftsprogramme: Aberglaube

Bevor sie auf die Jagd gingen, malten unsere Vorfahren in der Steinzeit das Bild ihrer erhofften Beute und durchbohrten es in der Überzeugung, dieser symbolische Akt sichere den Erfolg.

Der Reformer

Walter Riester, Jahrgang 1943, soll bei der Umbesetzung der Spitze der IG Metall nach dem Rücktritt Franz Steinkühlers das Amt des Zweiten Vorsitzenden übernehmen.

Wirtschaftsbuch: Wieviel Ungleichheit können wir uns leisten?: Die Reichen lassen bitten

Wer den Reichen hierzulande ans Portemonnaie will, bekommt es mit einer überaus wirksamen Abwehrstrategie zu tun. Abgesehen von ihrem direkten Einfluß auf die Politik unterstellen die Bezieher der höchsten Einkommen Neidmotive bei denen, die sie zu höheren Leistungen heranziehen wollen, und drohen eine für die Volkswirtschaft schädliche Minderung ihres eigenen Leistungswillens an.

Währung: Der neue Geld-Guru George Soros setzt die Bundesbank unter Druck: Die Macht des Spekulanten

Es ist noch nicht allzulange her, da galt an den Finanzmärkten eine eherne Regel: "Spekuliere nie gegen die Zentralbank." Seit der vom mittellosen Flüchtling zum Milliardär aufgestiegene Spekulant George Soros das Husarenstück im vergangenen Sommer dennoch wagte und gegen die Bank von England gewann, feiern ihn Devisenhändler und Börsianer, Grundbesitzer und Goldmünzensammler als neuen Geldguru.

Markt-Report: Bauwerte unter Druck

Nach einem kraftvollen Anstieg der Kurse, der den Deutschen Aktienindex (Dax) innerhalb von drei Wochen um mehr als 80 Punkte nach oben trieb, ging den Börsianern Anfang der Woche die Puste aus.

Rezension: Ein letztes Schnippchen

Ratgeber zum Thema Erbe gibt es viele. Und sie sind aktuell: Denn bis zum Jahr 2000 werden voraussichtlich zwei bis drei Billionen Mark an die nächste Generation vererbt werden.

Manager und Märkte

Mövenpick: Ein Mann fand sich selbst Zigarettenindustrie: Die Halbstarken kommen Ferruzzi-Gruppe: Rätsel um Milliardenloch

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