Bares Geld

Zwei Betriebswirtschaftler der Uni Mannheim, Eduard Gaugler und Armin Weber, haben die "geldwerten Vorteile des Studentenausweises" untersucht und dabei eine stattliche Liste von fast vierzig Vergünstigungen ermittelt. Sie reichen von kostenlosen oder verbilligten Versicherungen über ermäßigte Mensaessen, Bus- und Bahnfahrten, Kino- und Theaterbesuchen bis hin zur möglichen Befreiung von Rundfunk- und Telephongrundgebühren. Anhand dieser Ermäßigungen und einer Umfrage unter Studenten über deren tatsächliche Nutzung ermittelten die Wissenschaftler, daß der Studentenausweis eine Ersparnis von fast 1300 Mark pro Semester mit sich bringen kann. In der Diskussion um Studiengebühren für Langzeitstudenten wollen sich Gaugier und Weber mit diesem Ergebnis allerdings nicht vor den falschen Karren spannen lassen: Die sozialen Vorteile bedeuteten zwar keinen Anreiz für einen schnellen Studienabschluß, seien jedoch keinesfalls der Hauptgrund für die langen Studienzeiten, stellen sie fest und warnen davor, aus ihrer Untersuchung die Höhe möglicher Studiengebühren zu bestimmen.

Großer Steuermann

Mao Tse-tung wäre am 26. Dezember hundert Jahre alt geworden. Früher war er das Idol vieler Studenten, heute beschäftigen sich (im Westen) nur noch Professoren mit ihm. An der Universität Trier nehmen deutsche und chinesische Wissenschaftler den Geburtstag zum Anlaß, sich zu einem großen Mao-Symposion zu treffen. Ein Schwerpunkt wird der neue Mao-Kult im China von heute sein.

Oh, là, là – die KMK!

Deutsche Kultusbeamte verstehen zu leben. Bei den Treffen der Kultusministerkonferenz (KMK) wird nicht nur kontrovers diskutiert, auch nach Dienst geht die Post ab. Diesmal waren die Damen und Herren im Frankfurter Varieté "Tigerpalast" zu Gast, wo sie sich von wilden Tieren, Akrobaten und den Girls aus dem Lido de Paris verzaubern ließen.

Umweltwettbewerb

Der "BundesUmweltWettbewerb" (amtliche Verschreibweise) läuft wieder an, Einsendeschluß ist der 15. März. Der Zweck: "An einem Beispiel aus dem eigenen unmittelbaren Lebens- und Erfahrungsbereich sollen die Ursachen eines Umweltproblems untersucht, seine Zusammenhänge dargestellt und Lösungen vorgeschlagen werden" (Unterlagen gibt es bei: IPN, Olshausenstraße 62, 24098 Kiel).