Endlich wieder daheim. Ich war in Paris, Braunschweig und Bremen, und jetzt will ich wieder ein bißchen wohnen.

In Paris habe ich bei der Tombola Bettinas Badeanzug gewonnen, den ich ganz leicht als Plastron auftragen kann und um den Robert mich beneidet, weil er die zweieinhalb Kilo gewonnen hat, die Bettina abnehmen mußte, um in ihr Abendkleid zu passen. Davon abgesehen war Robert wieder in Hochform, so daß mir der Stoßseufzer einer befreundeten Redaktrice in den Sinn kam: "Was ist das bloß für ein Scheißleben, wenn es nur dadurch erträglich wird, daß wir uns von einem Gernhardt-Spruch zum nächsten hangeln."

Ein Herr Ludwig Schnabel sagt zu mir: "Bei Ihrem Buch hat Ihnen Ihr Nachname sicher sehr geholfen." Das berichte ich weinend Robert, und Robert sagt: "So ein schöner Einstieg. Da hättest du sagen sollen: ‚An Ihrer Stelle würde ich mal den Nachnamen nicht so weit aufreißen.‘"

An den Eingang der Metro-Station Pigalle hat jemand mit Kreide

tVIVE JESUS – A

BAS SATAN! †

geschrieben. Robert sagt: "Also, so was Satansverachtendes und Teufelfeindliches habe ich ja noch nie gesehen."