Ost-West-Hürden

Noch immer ist der Austausch von Wissenschaft und Forschung zwischen West- und Osteuropa ein schwieriges Unterfangen. Galt es früher in erster Linie, ideologische und politische Hindernisse zu überwinden, so stehen heute vor allem finanzielle und organisatorische Hürden im Weg. Um dennoch Kontakte in Gang zu bringen, haben Hochschulen, Stiftungen, Wissenschaftszentren und Industrieverbände inzwischen Austausch- und Förderprogramme eingerichtet, die nun erstmals in einer Broschüre der Gesamthochschule Kassel (GHK) zusammengestellt wurden. Die Broschüre nennt Kontaktadressen, Förderbedingungen und Fristen und ist direkt beim Ost-West-Wissenschaftszentrum der GHK, 34109 Kassel, Tel. 0561-804 36 09, erhältlich.

Studieren aus der Ferne

Bisher war es nur an der Fernuniversität Hagen möglich, demnächst wird es auch an nordrhein-westfälischen Fachhochschulen angeboten: das Fernstudium. Das neu gegründete Institut für Verbundsstudien der Fachhochschulen NRW will bereits zum Wintersemester 1994/95 erste Studiengänge einrichten. Getragen wird das Institut von den Fachhochschulen in Iserlohn und Bochum, die gemeinsam einen Fernstudiengang Technischer Betriebswirt anbieten wollen. Das Studium soll Ingenieurs- und Wirtschaftswissenschaften verbinden und zum Diplom-Wirtschaftsingenieur ausbilden.

Auslandsstudium

Amerikanische Universitäten sind bei deutschen Studenten besonders beliebt: 1990 hatten sich 6900 Deutsche (also jeder fünfte Auslandsstudent) an einer US-Universität eingeschrieben. Damit hat sich die Zahl der deutschen Studenten in den USA innerhalb von zehn Jahren verdoppelt. In der Beliebtheitsskala folgen österreichische Universitäten (5200 deutsche Studenten), französische (4800 Studenten), britische (4500 Studenten) und schweizerische Universitäten (4000 Studenten).