Politik

Zeitspiegel

Das Leben in Ostberlin wird für Demokraten immer unerträglicher. Während Oberbürgermeister E. Diepgen sich mit Harald von Norwegen u ä. Königen am Brandenburger Tor amüsiert, marschieren im Ostteil der Reichshauptstadt die Roten Garden.

Wolfgang Ebert: Geld von der Bank

Vor knapp zwei Wochen begleitete ich meinen Neffen Tom zu einer Großbank, um für einen 5000 Mark Kredit zu bürgen, den er zur Anschaffung eines Motorrades brauchte.

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Wirtschaft

Flop statt Knüller

Wie immer in Krisenzeiten - die Menschen brauchen Zukunftssignale.

Hamburg

Das „Pik As" - der Name kommt von der Abkürzung P. AS, was einst für PolizeiAsyl stand - hat 262 Betten und 54 Mitarbeiter.

Boston/Massachusetts

Das „Pine Street Inn" ist nach der Straße benannt, in der das ursprüngliche Haus stand, bis die Einrichtung 1980 in das ehemalige Feuerwehrgebäude in der Harrison Avenue zog. Mittlerweile gibt es insgesamt vier Häuser für Frauen und Männer.

Geschäft mit Noten

Die Formel ist einfach: dreimal der zweite Buchstabe des Alphabets. Jeder amerikanische Manager fürchtet den Makel auf seinen Wertpapieren. Denn BBB ist eine Warnung an Kreditgeber und bedeutet: Junk Schrott, Risiko.

Der vietnamesische Markt lockt: Nachzügler

Als ranghoher Beamter des State Committee for Co operation and Investment (SCCI) in Ho Chi Minh Stadt, das alle ausländischen Investitionen in Vietnam koordiniert, kennt Pham Hong Ky fast jedes Projekt am Saigon Fluß.

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Wissen

Erforscht und erfunden

Zwei amerikanische Molekularbiologen wollen am Europäischen Patentamt in München zum ersten Mal eine

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Feuilleton

Zeitmosaik

Bei kritischen Urteilen über Bauwerke gibt es diese kleine, stechende Bemerkung, die auch den größte

Zum Tode von Bernt Engelmann: Das andere Deutschland

Zuletzt habe ich ihn vor zwei Jahren gesehen. Wir saßen zusammen auf einem Podium und diskutierten darüber, was vom Sozialismus bleibe. Bernt Engelmann, schon von der schweren Krankheit gezeichnet, war kämpferisch wie eh und je.

DAS LETZTE

Eine ganze Aprilwoche lang hat die Redaktion über der Frage gebrütet, wie sie die beliebten Themen „Tiere" (ZEIT Nr. 15) und „Frankfurt" (ZEIT Nr. 16) zu einem neuen, meinungsstarken Denkstück umschmelzen kann.

Fernseh-Vorschau: Vergangene Zukunft

Dieser ist ein Bundeskanzler und wird gewesen sein. Auch seine Zeit mit ihren Tiefausläufern und Reisewellen, sie wird werden und zugleich vergangen sein.

Fernseh-Kritik: Nur Zirkus

Wie schafft man es, das längst erschöpfte Krimi Genre noch mal zu reanimieren, es nach seinen klassischen Höhepunkten und deren unzähligen Duplikaten und Plagiaten noch mal an den Start zu schicken? Der Stoff bleibt "in".

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DIE ZEIT

Worte der Woche

„Ich werde Euch mit meiner Atom-Pistole töten...............................................................................

Mandelas Partei ist Favorit

Glaubt man den Auguren, so ist der Wahlsieg der Allianz von Äfrican National Congress (ANC) und Kommunistischer Partei (SACP) reine Formsache: Keine Prognose, die dem Bündnis weniger als 50 Prozent gibt.

Testfall im "Labor der Welt"

VParlament zu Kapstadt und zeigt auf Frederik de Klerk „Verpiß dich!" So reden die Buren mit ihren Hunden. In diesem Fall ist der Präsident gemeint.

Bonner Bühne: Die Reihen fest...

Geschlossenheit ist, aus Bonner Sicht, der Versuch, den Eindruck zu erwecken, es seien alle einer Meinung, was aber ohnehin keiner glaubt und in Wahrheit sogar eine ziemlich deprimierende Vorstellung wäre.

Eine Autobahn soll Erfurt und Bamberg näher zueinander bringen: Ein Kloster auf der Verkehrsinsel

LICHTENFELS. – Die Landschaft im Obermaintal, besonders aber das Gebiet um Kloster Banz und die gegenüber liegende Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen, ein Kleinod barocker Baukunst, inspirierte seit jeher zu poetischen Wortschöpfungen: "Gottesgarten Obermain" wird die Gegend im Volksmund genannt; nicht ganz so andächtig, aber immer noch schön, als "Kronjuwel Bayerns" hat sie der ehemalige Landesvater Max Streibl bezeichnet.

KLAUS HARTUNG: Déjà vu

BERLIN. – Nein, ein Ereignis war das nicht, schon gar kein Medienereignis, was da am letzten Wochenende im Berliner Reichstag stattfand.

Auf Nimmerwiedersehen

Im ersten Schreck hatten sich die Konkurrenten des gescheiterten Immobilienkaufmanns Jürgen Schneider noch selbst Mut zugesprochen.

Bonner Kulisse

Ein besseres Timing ist kaum vorstellbar: Die Sozialdemokraten wollen einen neuen Anlauf unternehmen, um die Macht der Banken zu begrenzen.

Rudolf Engen: Crash-Kurs

Immer wenn Dr. Günter P.....................................................................................................

Manager und Märkte

Hochgeschwindigkeitszüge: Siemens abgehängt Medienmacht: Berlusconi an die Börse Arbeitslosigkeit: Schelte von Privatvermittlern

Judaica

Bisher hatten Bürgerinitiativen den Löwenanteil daran, daß viele Objekte der deutsch-jüdischen Geschichte nicht verfallen oder zumindest nicht vergessen sind.

Energie und Umwelt

Bei den weltweit 780 000 Patentanmeldungen im Zeitraum 1982 bis 1991 lag Deutschland mit rund 140 000 Patenten an dritter Stelle.

Knüpft ein Berliner Institut an die Rassenhygiene der Nazis an?: Gewalt und Gene

Der Kölner Genetiker Benno Müller-Hill ist ein streitbarer Wissenschaftler. Erst kürzlich hat er in einer Rede zur Eröffnung des Internationalen Holocaustmuseums in Washington das medizinische Establishment in Deutschland aufs Korn genommen: Deutsche Ärzte, so warf ihnen Müller-Hill vor, wollten immer noch die Naziverbrechen mancher ihrer Kollegen totschweigen.

Frauen sind was Wunderbares

Alles läuft rund im deutschen Komödienkino. Vor fünf Jahren drehte Sönke Wortmann, der Jungmeister des Beziehungsfilms, ein vielgelobtes Fernsehspiel mit Thomas Heinze und Barbara Auer („Eine Wahnsinnsehe“).

BUCH IM GESPRÄCH: Wider die Verdrossenheit

Der Titel läßt Schlimmes befürchten. Doch dahinter verbirgt sich ein anregendes Buch, das den modischen „Verdrossenheitskult“ genausowenig mitmacht, wie es der Versuchung erliegt, den Kanzler und seine Politik mitsamt jener landestypischen Spezialität, mit der er seinen Staatsgästen zu Leibe zu rücken pflegt, als provinziell abzuwerten.

REINER KUNZE: Meine Jahre mit Helmut Kohl

1. Als wir 1977 in die Bundesrepublik übergesiedelt waren, wurde in der DDR der Ingenieur Burkhard G. verhaftet und wegen Briefwechsels mit mir und Zuarbeit zu dem Buch „Die wunderbaren Jahre“ – er hatte mich mit einem Soldaten der Nationalen Volksarmee bekannt gemacht, der am Einmarsch in die Tschechoslowakei teilgenommen hatte – zu sechs Jahren Haft verurteilt.

Rund um La Treille

Am Fuße des steilen Aufstiegs liegt auf zwei sonnenbeschienenen Terrassen der kleine Friedhof von La Treille. Hier ruhen der Schriftsteller und Regisseur Marcel Pagnol, der am 18. April 1974 in Paris starb, und seine Familie.

Zum Nil

Wozu ist das gut?" fragte Unterhäuptling Comoro den Afrika Forscher Samuel Baker. Der Brite erkundete mit seiner Frau den Oberlauf des Weißen Nils und riskierte dabei - wie andere vor und nach ihm - Leben und Gesundheit aller Beteiligten.

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