sönliche Minderheitsmeinung des OB. Die Verwaltungsoberen sind nach wie vor beleidigt. Von den Schülern gefragt, warum sie die KVR Aktion vereitelt hätten, erwidern die zwei Beamten indigniert, sie hätten "Probleme, mit der Idee" und der "Form der Durchführung". Vor allem hat sie. die Begründung der Schüler für ihre Aktion maßlos geärgert. In ihrem Brief an die Zeitungs- und. Fernsehredaktionen, in dem sie um Aufnahme Bottrops auf die Wetterkarte gebeten hatten, war zu lesen: "Unsere Stadtväter sitzen seit Jahrzehnten tatenlos herum und jammern höchstens hilflos über die Unfairneß der Außenwelt. Deshalb wollen wir jetzt die Initiative ergreifen "

Eine Annäherung kommt so leider nicht zustande. Die Diskussion droht gar zu eskalieren. Sie könnten sich nicht erinnern, daß die städtischen Image Profis jemals eine solche Resonanz erzielt hätten wie sie jetzt, trumpft ein Schüler auf. Als die Stadtwerber auf den neuen Stadtfilm über Bottrop verweisen, in dem auch Bottrops Ehrenbürger August Everding für seine Heimatstadt spreche, ernten sie nur Gelächter. Daß Everding darin den Bottroper Markt mit dem von Cannes oder Nizza vergleiche, meint eine Schülerin, sei doch wohl "sehr albern". Bevor die Fetzen fliegen, beendet OB Schmilz den Disput und überreicht den Gymnasiasten ein Geschenk: eine Tischuhr aus echter Ruhrkohle. Im Hinausgehen murmelt ein Schüler: "Ich dachte, von dem Image wollten wir gerade weg Roland Kirbach