Politik

Es gibt keine Verlierer

Für uns Südafrikaner war es eine unglaubliche Woche. Nach der ersten freien Wahl, die dieses schöne Land erlebt hat, sind wir immer noch im siebenten Himmel. Es ist schwierig, unsere Gefühle nach diesem epochalen Ereignis in Worte zu fassen.

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Wirtschaft

Lopez-Affäre: Undurchsichtig

Mehr als ein Jahr ermittelt die Staatsanwaltschaft Darmstadt nun schon in Sachen Lopez. Aber hieb- und stichfeste Beweise gegen den Einkaufsvorstand von Volkswagen hat sie dabei nach eigenem Zwischenbescheid bisher nicht zutage gefördert.

Eko-Stahl: Wacklig

Verschwörungstheorien gedeihen im Reich der Treuhandanstalt noch immer vortrefflich. Beispiel Eko Stahl AG in Eisenhüttenstadt. Weil die Übernahme durch Emilio Riva bedenklich wackelt, schießen die Spekulationen ins Kraut.

Schienen in die Zukunft

mDieter Ludwig ist ein Ausbund von Energie und Unrast. Besucher, die per Zug anreisen, holt er oft persönlich am Bahnsteig ab, jedoch nicht aus lauter Höflichkeit, sondern um keine Zeit zu verlieren.

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Wissen

Energie und Umwelt

Windrotoren liefern zwar Strom, aber verschandeln nach Ansicht von Naturschützern die Wiesen und Felder, auf denen sie stehen.

Erforscht und erfunden

Beim Kampf gegen Krebs und Allgemeininfektionen gelten Antikörper als vielversprechende Waffen. Sie patrouillieren durch den Körper, erkennen fremde Stoffe wie etwa Viren und lösen dadurch eine Immunantwort aus.

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Feuilleton

Frankensteins Botschafter

Der wachsbleiche Herr dort, auf dem Totenbett, der ist es. Ein unanständiger Mann. Anrüchige Skandalgeschichtchen des monegassischen Fürstengeschlechts erschüttern die Frau mit Herz auf Brpdick Castle in Schottland.

Fernseh-Vorschau: Mitläufer

Der alte Mann hat weißes Haar, kleine Augen, ein freundliches Gesicht. Er sitzt in einem hellen, leeren Zimmer und erzählt. Eifrig, vertrauensselig, fast dienstbeflissen.

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DIE ZEIT

Die Freiheit gewählt

Die Apartheid ist tot. Es lebe das neue Südafrika, das in diesen Tagen so verheißungsvoll begonnen hat. Nie während der letzten Monate gab es so wenig Gewalt wie in diesen Tagen.

Zeitspiegel

Die Breschnjew-Bilder sind verschwunden, das Politbüro ist aufgelöst, die Politruks sind in die Produktion oder die Geschäftemacherei abgewandert.

Johannes Rau ist der Kandidat der SPD für das Amt des Bundespräsidenten. Was sind für ihn die Herausforderungen der Republik? Welche Aufgaben sieht er für das Staatsoberhaupt? Dieter Buhl und Robert Leicht sprachen mit dem Ministerpräsidenten: „Ich möchte ein guter Patriot sein“

DIE ZEIT: Herr Rau, vor Jahr und Tag hatten Sie einen Wahlkampf unter dem Schlagwort „Versöhnen statt Spalten“ geführt. Inzwischen ist Deutschland wiedervereinigt und doch innerlich zerrissener als damals.

Mit straffer Führung in die Beliebigkeit: Nicht nur die SPD entwickelt sich zur "Präsidialpartei": Wenn einer sagt, wo’s langgeht

Das Wort klingt böse in den Ohren. Die SPD befinde sich auf dem Weg zur "Präsidialpartei", lautet der aktuelle Vorwurf. Die Begründung macht ihn mindestens ebenso interessant wie der Ärger darüber: In einer Präsidialpartei lande man eben, so zürnte der Scharping-Kritiker Christoph Zöpel, wenn man gleichsam per Plebiszit seinen Vorsitzenden wähle.

Bundespräsident - einer für alle

Herbert Wehner war es, der vor einer früheren Bundespräsidentenwahl einmal spottete, die Deutschen wünschten sich am liebsten einen Bischof Dr.

Gegendarstellung

Sie schreiben im Zusammenhang mit der Aussage von ÖKO-TEST, in Produkten von Schlecker seien auch krebsverdächtige Weichmacher in großen Mengen gefunden worden: „Ihr Kronzeuge ist der Chemiker Günter Lach, der im Auftrag von Öko-Test beim Hamburger Labor Dr.

Zwei Sender im Süden sind einer zuviel: Verfeindete Stämme

STUTTGART/BADEN-BADEN. – Maulfaul nennt man bisweilen die Schwaben, weil sie nur denken und nichts sagen. Maulfaul sind derzeit die großen Koalitionäre in Stuttgart und die Verantwortlichen in den beiden ARD-Anstalten SDR und SWF, wenn man von ihnen hören will, ob und wann aus beiden Sendern nun endlich einer wird.

Absturz hausgemacht

Von Euphorie war von Anfang an nicht viel zu spüren. Vielmehr drückten tiefe Skepsis und Zweifel die Stimmung der Hauptversammlungen, in denen die Aktionäre der Werkzeugmaschinen-Konkurrenten Deckel und Maho im Sommer vergangenen Jahres die Fusion beider Firmen beschlossen hatten.

Nothelfer

Der Pensions-Sicherungs-Verein in Köln wurde im Jahre 1974 als Selbsthilfeeinrichtung der deutschen Wirtschaft gegründet. Seine Aufgabe ist die Sicherung der betrieblichen Altersversorgung von Mitarbeitern in Vergleich oder Konkurs gegangener Arbeitgeber.

Fernsehen: Überflüssig

Doch der Drang von Politikern und Normalbürgern, sich der Menschheit mitzuteilen, steht in umgekehrtem Verhältnis zur Neigung der Zuschauer, gestammelten Schwachsinn zur Kenntnis zu nehmen.

Bonner Kulisse

In den koalitionsinternen Streit darüber, ob der Solidaritätszuschlag nun befristet werden soll oder nicht, hat sich Bundesfinanzminister Theo Waigel bislang kaum eingemischt.

Nordseeschutz: Das Umweltbundesamt fordert die Wende in der Agrarpolitik: Bauern am Pranger

Das Problem ist alt: In der Nordsee sind zu viele Chemikalien, die im Wasser nichts zu suchen haben. Das Küstenmeer ist überdüngt, was zu Sauerstoffarmut führen und auch solche Algen wuchern lassen kann, die im Verdacht stehen, selbst den Menschen zu schädigen – direkt, über Hautkontakt, aber auch indirekt, über den Konsum von vergifteten Muscheln.

Nachzügler gefragt

Seitdem sich die Lage auf dem deutschen Rentenmarkt zu stabilisieren scheint, treten nunmehr wieder die zinssensitiven Aktien der Banken und Versicherungen in den Vordergrund.

Manager und Märkte

Commodore: Der Computer-Pionier stürzte ab Daimler-Benz: Große Show – auch fürs Geschäft Unilever: Seifenschlacht mit Procter & Gamble

Modell für Europa?

Yves-Nol Derenne hat ehrgeizige Pläne: Der Eurotunnel-Personalchef will aus seinem Unternehmen ein Modell für Europa machen.

Keimbahntherapie durch die Hintertür?: Patent mit Folgen

Die Erfolge bleiben einstweilen bescheiden, das Entsetzen ist gleichwohl bereits gewaltig groß. Kaum ist der amerikanische Reproduktionsmediziner Jerry Hall mit seinen geklonten menschlichen Embryonen wieder aus den Schlagzeilen, da sorgen zwei Veterinärmediziner von der Universität Philadelphia für neue Aufregung.

Judaica

Der internationale Präsident des Leo Baeck Instituts, Michael A. Meyer, Professor für jüdische Geschichte in Cincinnati, hatte die Idee, und die Fritz-Thyssen-Stiftung macht für fünf Jahre das Geld locker.

Hinweis

Nun können auch die Dresdner das maßgebende Buch über die beispiellose Zerstörung ihrer Stadt im Februar 1945 kaufen, das ihnen die DDR-Obrigkeit vorenthielt.

Anmerkungen zur Neuauflage von Christian Hackes Werk über die Außenpolitik der Bundesrepublik: Das Fragile unserer Lage

Eine Warnung am Anfang: „Wir stehen heute am Beginn einer neuen, schweren Zeit, wie wir sie vermutlich seit dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland nicht erlebt haben: im Inneren zerrissen, am Vorabend schwerer Wirtschaftskrisen, ohne klare politische Führung, ohne überzeugende parlamentarische Opposition – konfrontiert mit Kriegen und Krisen in Europa und in der Welt und ohne überzeugendes außenpolitisches Konzept –, das ist das Bild, das Deutschland heute bietet.

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