Wirtschaft

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Wissen

Erforscht und erfunden

Per Bambusfloß hätten die Chinesen bereits vor 2300 Jahren bis nach Amerika segeln können, sagt der US Abenteurer Tim Severin. Zum Beweis seiner These machte er sich mit einem Floß mit Bambussegel und Rattantakelage auf die Reise über den Pazifik.

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Feuilleton

Zeitmosaik

Jetzt wird Bonns Kungelei mit den Fundamentalisten der Regierung im Iran selbst den Kultusministern der Länder zuviel: Auf der Tagung der Kultusministerkonferenz am 5 und 6.

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DIE ZEIT

Maßlos

Du Stänker, mach, daß Du runterkommst!’ – ‚Wenzel, hau ihm eine runter.‘ Vom Vorstandstisch ertönte eine Stimme: ‚Laßt ihn laufen, Brüder.

Verstoß

Gegen den Willen der FDP kann Roman Herzog nicht Bundespräsident werden. Doch fürs erste hat er die Liberalen verprellt. In aller Öffentlichkeit bezog er Position gegen eine alte Forderung der FDP: die doppelte Staatsbürgerschaft.

Streits Fall

Noch ein Agent! Wegen Spionage für die Stasi soll der Sozialdemokrat Karl Wienand vor Gericht. Seit 1970 habe Wehners Gefährte der DDR zugearbeitet, seit 1986 auch als Inoffizieller Mitarbeiter (IM Streit).

Zeitspiegel

Die Treuhand plündert weiter, wo sie kann. Selbst vor den Reliquien der DDR machen die Horden der Kommandeuse Breuel nicht halt.

Weltpolitik im Blick auf den eigenen Nabel

Überall in den Vereinigten Staaten flattern die Fahnen auf halbmast. Präsident Clinton hat für Richard M. Nixon, seinen vor zwanzig Jahren mit Schimpf und Schande aus dem Weißen Haus gejagten Vorgänger, dreißig Tage Staatstrauer angeordnet.

Der Hase und der Igel

„Und ob! Beim Großen Lauschangriff. Da schlug ich einen Haken nach dem anderen, um ihm zu entkommen, er aber blieb mir immer auf den Fersen.

Die Bundeswehr der Zukunft auf dem Reißbrett: Verteidigungsminister Rühe und die Koalition vermeiden die harten Fragen: Auf Sand gebaut

Der Verteidigungsminister wurde zurückgepfiffen und strotzt trotzdem vor Selbstvertrauen. Sein Weißbuch, Anfang April veröffentlicht, wurde als Hochglanzbroschüre abgetan, seine „Konzeptionelle Leitlinie“, für Ende April angekündigt, wurde nicht verabschiedet, weil die Hauruckmethode des Ministers den Widerstand seiner Partei- und Koalitionspartner mobilisierte.

Bonner Bühne: Beinharte Aussage

Wiederum ein wortreiches Wochenende: Wahlreden, Interviews, Erklärungen, man verliert allmählich die Übersicht. Das Superwahljahr hat begonnen, die Wahlkämpfer sind viel in der Landschaft unterwegs.

Clintons Embargo gegen Kuba stärkt das Castro-Regime: Öl ins Feuer

HAVANNA. – Die jahrzehntelange Frontstellung zwischen den Regierungen in Washington und Havanna hat zu einer systematischen Verzerrung der Sichtweise geführt: Wer gegen die Kuba-Politik der Vereinigten Staaten Stellung bezieht, gilt automatisch als Anhänger des Castro-Regimes – und umgekehrt.

KLAUS HARTUNG: Ein Tag im Mai

BERLIN. – Ein Maisonntag mit hohem blauen Himmel. Berlin, verwandelt zur blühenden Stadt, bei leichter Brise. Die türkischen Großfamilien hatten sich früh aufgemacht, um die Grillplätze im Spreebogen zu besetzen.

Würstchen

UDWIGSHAFEN AM RHEIN. – Eine Stadt ist auf den Hund gekommen. Nein, keine Industrieruinen, keine Schlangen vor dem Arbeitsamt.

ICH LESE GERADE...

... Rolf Böhme: Je mehr wir haben, desto mehr haben wir zu wenig (Bemerkungen aus dem politischen Alltag, 2. Aufl.; Verlag J.

"Was soll das Ganze?"

Wer morgens auf der Fußmatte nach seiner Zeitung sucht, muß auch weiterhin damit rechnen, nur eine dürre Notausgabe vorzufinden.

Einfacher wäre besser

Die Argumente für eine Autobahngebühr klingen einleuchtend: Nicht mehr der Steuerzahler muß für den Bau und Unterhalt der Betonpisten herhalten, sondern nur noch die tatsächlichen Nutzer der Autobahnen.

Krankenkassen: Privilegien

Für die Ärzte wäre die einfachste Lösung, würde realisiert, was jetzt auf dem Kölner Ärztetag diskutiert wurde – die Zweiteilung der Krankenversorgung, wie bereits vom Marburger Bund programmatisch gefordert: Eine solidarisch und notfalls zusätzlich aus Steuermitteln finanzierte gesetzliche Krankenversicherung (GKV) für Arme und Schwache, eine auf Eigenverantwortung beruhende Absicherung für alle anderen in der privaten Krankenversicherung (PKV).

H.-W. Meyer †

Die Öffentlichkeit kannte ihn kaum, er stand stets im Schatten der mächtigen Chefs der großen Einzelgewerkschaften wie Monika Wulf-Mathies von der ÖTV, Hermann Rappe von der IG Chemie oder – bis zu dessen Rücktritt – Franz Steinkühler von der IG Metall: Heinz-Werner Meyer, seit 1990 Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der am vergangenen Montag im Alter von 61 Jahren gestorben ist.

Bonner Kulisse

Nachdem die meisten eher bescheidenen "Errungenschaften" der Bürger in der Ex-DDR inzwischen abgewickelt sind, steht nun ein besonders schmerzlicher Abschied vom alten System bevor.

Rechnungshof: Peanuts

Was sind das nur für Pfennigfuchser beim Bundesrechnungshof. Da regen sie sich auf, nur weil zwei Banken Renten in Millionenhöhe für sich behalten haben.

Rudolf Engen: Fürchten lernen

Immer wenn in der Nordsee wieder einmal Ölladungen oder Giftbeutel verlorengegangen sind und in den Küstenregionen verstümmelte Kinder geboren werden, trägt Kollege M.

Schmieren gehört zum Geschäft

Im Frühjahr 1987 wendet sich Wolfgang Schaupensteiner von der Frankfurter Staatsanwaltschaft einem neuen Aktenberg zu. Es geht um ein bereits abgeschlossenes Konkursverfahren.

Zaghafter Gipfelsturm

Das Klima am deutschen Aktienmarkt hat sich innerhalb weniger Tage merklich abgekühlt. In der Vorwoche hatte es noch danach ausgesehen, als ob der Deutsche Aktienindex (Dax) seinen bisherigen Höchststand von 2284 überschreiten würde.

Manager und Märkte

Volksfürsorge: Neuer Mann mit harter Hand Schickedanz: Betriebsrat wehrt sich RWE: Vorstand gegen Aufsichtsrat

Ist eine Energiesteuer notwendig?: Phantasie gefragt

HARTMANN: Als Staatsbürger wie als Unternehmensleiter bin ich grundsätzlich gegen weitere Steuererhöhungen. Aber es kann ja sein, daß bestimmte energiepolitische Ziele nur mit Hilfe einer neuen Steuer zu erreichen sind.

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