Hans Peter Stihl, nicht nur Sägenfabrikant mit Milliardenumsatz, sondern auch Präsident des Deutschen Industrie- und Handelstages, gebührt der Dank der deutschen Bürger. War nicht schon eine Mehrheit der Wähler dem Glauben verfallen, die Sozialdemokraten wären kompetenter als die regierenden Koalitionsparteien, die deutsche Wirtschaft aus der Krise zu führen, die ökonomischen, sozialen und fiskalischen Probleme des vereinigten Deutschland zu lösen? Die Bilanz der amtierenden Regierung war ja auch eindeutig: die schwerste Rezession in der Nachkriegsgeschichte, eine bisher nicht gekannte Massenarbeitslosigkeit, Rekordhöhen von Staatsschulden und Abgabenlast. Und gab es nicht sogar einen Kritiker Stihl, der die Regierung mehrfach heftig attackierte ? Doch noch gerade rechtzeitig im Superwahljahr hat der DIHT Präsident nun die Bürger aufgeklärt: Ein Regierungswechsel von Helmut Kohl zum SPD Mann Rudolf Scharping würde sich "für die Konjunktur und die Schaffung neuer Arbeitsplätze eher negativ auswirken". Da wird ihm Scharping in noch so pf fn Briefen das SPD Programm eiläutertfÄn - für Stihl steht fest: Ein Sozi kann von Ökonomie keine Ahnung haben. Ein Stihl, ein Wort whz