20149, Maria, 1208441025, 20050440, Kiki, 1298, HH-UV 877, 4417, außerdem tätig als Redakteur in 20079 HH, Tel. 317 12 60, Fax 317 37 09. Achtung! Diese Nachricht ist nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Aber irgendwo muß endgültig alles dokumentiert sein, schwarz auf weiß, damit der Autor nicht länger seine Kennzeichen, Geheimzahlen, Code-Wörter, Fax-Nummern, BLZ und PLZ durcheinanderwirft. Kürzlich erst geschah es, daß er versehentlich die Euroscheckgeheimzahl statt der Postleitzahl hinschrieb. Die Annihilierung der bürgerlichen Existenz, id est ca. 43 Ziffern, steht kurz bevor. Mentales Morgentraining (ein Glas kalter Milch, Memorieren sämtlicher Ziffern): ohne Erfolg.

Da! Rettung am vorigen Dienstag! Und das kam so. Der Redakteur, in der Absicht, das Fußballspiel sehen (welches?), geriet dank seiner Gedächtnisschwäche in den falschen Kanal und sah das richtige Programm. Alfred Biolek plaudert mit Carmen Thomas. Urin! Wie bitte? Jawohl, warmer Urin (selbst gebraut), nicht kalte Milch. Biolek kriegte den Mund nicht zu. Was man damit alles machen kann. Die Haut einreiben. Inhalieren. Gurgeln. Allergien weg, Gedächtnisschwund passé, dufte Stimmung, die Kräfte wachsen wunderbar. (Vgl. auch C. Thomas: „Ein ganz besonderer Saft“, VGS, Köln 1994, auf den Literaturseiten dieses Blatts noch nicht besprochen, muß die Literaturredakteurin abmahnen, wie heißt sie noch gleich?)

Ein Gläschen in Ehren. Schon der Dichter H.H. Jahnn liebte es, seine Besucher durch Entnahme von Proben zu irritieren. Die Kirgisen trinken Stutenmilch, Jahnn trank Stutenharn, ein indischer Premierminister den eigenen täglich, während Biolek noch zögert, unbegreiflicherweise.

Was sagt übrigens Bischof Johannes Joachim Degenhardt (Paderborn) dazu? Jener, der kürzlich die windelwechselnden Väter wie folgt ermahnte: „Wenn junge Männer nackte, entblößte Körper ständig sehen, sie berühren und saubermachen müssen, ist die Gefahr groß, daß sie ihren Begierden nicht widerstehen können. Der viele Körperkontakt mit dem Kind bei der Pflege würde ihnen sicher oft zum Verhängnis werden.“ (Vgl. tat vom 21. Juni.)

Daß die Windeln naß sind, ist nicht ohne Grund. Was da aus den Pampers emporsteigt, ist eine Droge, die das Tier im Mann entfesselt. Und wenn er dann den Penatenpopo erblickt, kommt es zum Verhängnis. Der Bischof weiß das. Deshalb empfiehlt sich Selbstversorgung. Weiche, fremder Harn! Autarkie gleich Autonomie! Achtung: Diese Glosse ist nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Nach Lektüre bitte sofort Finis