Westliche Allergien

Allergien treten im Westen Deutschlands beinahe doppelt so häufig auf wie in den neuen Bundesländern, stellt das Robert Koch-Institut in Berlin fest. Dieser Unterschied zeige sich nicht nur bei Umfragen; ein Bluttest auf sogenannte IgE-Antikörper bringt das gleiche Ergebnis. Drei Hypothesen diskutieren die Wissenschaftler gegenwärtig: Kinder im Osten waren häufiger in Kinderkrippen als Kinder im Westen und trugen daher ein höheres Infektionsrisiko, was ihre Widerständigkeit gegen Allergien gestärkt haben könnte. Überdies haben Ostdeutsche seltener geraucht und fuhren außerdem weniger Auto – sowohl der blaue Dunst der Eltern wie auch Autoabgase stehen in Verdacht, die Entwicklung von Allergien bei Kindern zu fördern.

Warme Dinos

Die Körpertemperatur von Dinosauriern scheint um höchstens vier Grad Celsius geschwankt zu haben (Science, Band 265, S. 188 und 222). Darauf deutet das in allen Körperteilen gleiche Verhältnis der Sauerstoffisotope 16 und 18 in einem sehr gut erhaltenen Skelett des Raubsauriers Tyrannosaurus Rex hin. Da dieses Verhältnis mit der Körpertemperatur schwankt, muß sie in T. Rex weitgehend konstant gewesen sein, folgern amerikanische Wissenschaftler. Demnach dürften Dinosaurier oder zumindest einige ihrer Arten Warmblüter gewesen sein.