Nach der Öffnung der osteuropäischen Staaten stiegen dort die Investitionen ausländischer Unternehmen sprunghaft an. Bis 1990 investierten die Ausländer in Osteuropa nur knapp 1,1 Milliarden Dollar, in den folgenden drei Jahren waren es schon über 15 Milliarden Dollar. Direktinvestitionen zeigen nicht nur das Vertrauen ausländischer Kapitaleigner in den ökonomischen Wandel, mit ihnen werden auch westliche Technologien und Managementmethoden übertragen sowie der Kapitalstock erneuert. Ungarn liegt mit 558 Dollar ausländischen Kapitals pro Einwohner klar vorn - die schnelle Privatisierung erklärt den immensen Vorsprung.