DIE ZEIT hat sich in ihrer Ausgabe Nr. 7 vom 10. Februar 1995 unter der Überschrift "Siegel auf Bestellung" mit der USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) befaßt, deren Träger der Förderverein für Jugend- und -sozialarbeit e. V. ist.

1. In dem Artikel heißt es: "Jetzt ist Dlugaiczyk aufgestiegen zum unumschränkten Leiter der USK, und wenn man ihn fragt, beteuert er, daß ihm ,weitere 25 unabhängige Gutachter` jederzeit zu Gebot stünden."

Hierzu stelle ich fest, daß Herr Dlugaiczyk nicht zuständig ist für die Auswahl und Bestellung der Gutachterinnen und Gutachter.

2. Es heißt in dem Artikel weiter: "Es hat aber noch niemand auch nur den Namen eines dieser Gutachter erfahren. Alle unterliegen bis auf weiteres strengster Geheimhaltung; . . ."

Hierzu stelle ich fest:

Die Bestellung der Gutachterinnen und Gutachter sowie ihre Aufnahme in die GutachterInnenliste der USK ist mit der Senatsverwaltung für Jugend und Familie abgestimmt, der auch die Gutachterliste vorliegt.

3. Es heißt in dem Artikel weiter, Dlugaiczyk seien von den Herstellern ". . . ganze Spielzüge fertig aufgezeichnet zur Verfügung gestellt worden".