Armes Schneiderlein.Nun steht er vor den Trümmern seines Vermögens, der erst von den Banken und nun von Justiz und Polizei verfolgte Baulöwe Jürgen S., Aufenthaltsort unbekannt.Doch wessen Vermögen wurde da zertrümmert?Mühselig kratzt der Konkursverwalter alle Restbestände zusammen, um den Gläubigern gerade mal zehn Prozent des Geldes zahlen zu können, mit dem Schneider bei ihnen in der Kreide stand. Die Medien orteten den Flüchtigen überall, fast immer im Luxus - mal auf einer Hazienda in Paraguay, mal auf einer Yacht im Persischen Golf; rund um den Globus gab es keine Schneider-freie Zone.Mancher Journalist indes wähnte den Flüchtigen gar im Reich der Toten, Sohn und Tochter wurden schon zu Waisen erklärt.Und nun die netten Grüße per Tonband über das Fernsehen an die Familie. Vermögen futsch, Immobilien futsch - nur noch die Sehnsucht nach Heimat, Familie und Freunden.Doch statt dessen warten Staatsanwalt, Haftzelle und Vollzugsbeamte.Nicht einmal mehr eine Hoffnung auf Peanuts auf dem Konto, allenfalls vage Aussichten auf ein Illustriertenhonorar.Armes Schneiderlein.