Deshalb hatte Greenpeace mehr und mehr auf langfristiges und zukunftsweisendes Engagement gesetzt. Dabei wurden Erfolge erzielt, die nie so recht ins Bewußtsein der Öffentlichkeit drangen, obwohl sie für das Leben der einzelnen Bürger weit mehr Bedeutung haben als eine Plattform, die nicht im Meer versenkt wird.

- Der Chemieriese Hoechst ist auf Druck der Umweltschützer aus der Chlorparaphinproduktion ausgestiegen.

- Der Antarktisvertrag ist unterzeichnet: Am Pol darf weder nach Öl gebohrt noch nach Erz gegraben werden, ebenso sind Militärstationen verboten. Die Greenpeace-Forschungsstation bleibt.

- Der Regierungschef von British Columbia in Kanada hat das Konzept von Greenpeace für eine ökologische Nutzung des Regenwaldes akzeptiert.

- Im März wurden die letzten deutschen Giftmüllfässer, die Greenpeace in Albanien aufstöberte, auf Lastwagen verladen und zum Absender zurückbefördert. Es gibt keine Giftmüllexporte mehr.

- Der Kühlschrank ohne FKW, entwickelt im Auftrag von Greenpeace, ist in jedem Kaufhaus zu haben.

- Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat in einem Gutachten erstmals vorgerechnet, daß eine Ökosteuer der Wirtschaft nicht schadet. Auftraggeber der Studie war Greenpeace.