Nichts Spektakuläres lag an. Eine kleine Broschüre war zu gestalten. Ein paar Dias einscannen, den Satz einrichten . . . das Übliche eben. Montag. Der Computer empfängt mich mit seinem aufmunternden Gong und heißt mich willkommen. Der Scanner beginnt zu schnurren. Programm aufgerufen, Dia eingelegt. PlugInScan: Preview . . . Alles klar.

Nein, nicht alles klar. Eine undefinierte Fehlermeldung. Und die Aufforderung, alles zu überprüfen und den Prescan zu wiederholen. Mach' ich doch sofort.

Wieder nichts. Inzwischen haben sich Scanner und Zentraleinheit auf den präzisen Satz "Paper jammed in ADF" geeinigt.

Papiermatsch? Wie das? Wo im Scanner gibt es Papier? Und was, um Himmels willen, ist ein ADF? Das Benutzerhandbuch schweigt.

Erster Seufzer, zurücklehnen, grübeln.

Selbstdiagnose: Scanner ist eingeschaltet und hat Strom. Durchlichtaufsatz ebenfalls: Der grüne Einschaltknopf leuchtet. Noch mal aus- und hinter abschattender Hand wieder eingeschaltet. Jawohl. Aber keine Anzeige bei Power, Brightness und Ready.

Merkwürdig. Alle Kabel stecken fest in den Geräten, Vorgang wiederholen. Nichts. Mal die Leuchtstoffröhre auswechseln; ein kleiner, noch unbekannter Akt. Fünfzehn, na, zwanzig Minuten. Aber geschafft: Ohne Beschädigung und ohne Schrauben zu verlieren oder übrigzubehalten. Ein Souveränitätskitzel, ein kleiner. Doch nichts hat sich verändert. "Paper jammed in ADF." Dieser Tag, ich beginne es zu ahnen, wird nicht wie geplant verlaufen.