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Der Geldfluß in die Entwicklungsländer nimmt zu. 231,3 Milliarden Dollar wurden im vergangenen Jahr in den Süden transferiert allerdings für höchst unterschiedliche Zwecke. Immer wichtiger werden private Geldströme, immer unwichtiger das Geld aus öffentlichen Kassen. Insgesamt bestritten private Geldgeber im vergangenen Jahr 72 Prozent der Gesamtsumme. Der grö&szligte Posten sind mittlerweile die ausländischen Direktinvestitionen. Sie haben sich in den vergangenen fünf Jahren auf 90 Milliarden Dollar verdreifacht. Unbedeutender wird hingegen die staatliche Entwicklungshilfe - sie hat mit 32,2 Milliarden Mark mittlerweile den niedrigsten Wert seit 1973 erreicht.