Andreas Fecker ist der Autor des USA-Führers einer neuen Buchreihe, die der Bruckmann Verlag auf den Markt gebracht hat: "Abenteuer Trekking". Fünf Bände liegen bis jetzt vor, mit Touren für Könner mit Kondition. Wer mag, kann sich von den Autoren beispielsweise im Himalaya bis auf 6000 Meter Höhe führen lassen.

In Europa ist der Raum für solche Abenteuer wesentlich enger.

Wer etwa in Irland Trekking als Synonym für Einsamkeit versteht, wird enttäuscht, warnen Ute und Peter Freier: "Man ist selten weit entfernt von der Zivilisation." Weil aber mit abendländischen Zielen höhere Auflagen zu erreichen sind, hat der Bruckmann Verlag für jedes Neuerscheinungspaket mindestens einen europäischen Band eingeplant.

Bislang handelt es sich, mißt man die Europa-Neuerscheinungen an der Definition von Andreas Fecker, eher um Fälle von Etikettenschwindel.

So stellt der Pyrenäenband zwar eine Gebirgsdurchquerung vor, doch besteht sie fast durchgängig aus Tageswanderungen, unterstützt von Autoetappen.

Welchen Nutzen bieten die Bücher? Sie helfen vor allem bei der Tourenauswahl. Jeder Band deckt ein breites Spektrum ab, sowohl geographisch als auch, was die Anforderungen betrifft. Die Autoren listen Etappenlängen und Höhenmeter auf, geben eine Kurzcharakteristik, machen Vorschläge für die Übernachtung.

Unterschiedlich fällt die Beschreibung der Trecks selber aus.