Der Anfang ist täuschend einfach: Plörre mit Weißschimmer, Muttermilch!

Ziemlich fad das Zeug, um so entschiedener kommt der Biß in den Warzenhof. Es schmerzt, und man spürt gleich, daß das fremde Wesen, das die Eltern unser Kind nennen werden, schockierende Präferenzen hat, was das Essen betrifft.

Auf Verlangen alle zwei Stunden Drüsensekret, später Banane, durch die Finger püriert, mal hier und dort ein Stein vom Wegesrand.

Kippen werden gierig vom Strand aufgelesen, Popel wandern aus der Nase in den Mund, Nudeln dürfen es zu jeder Gelegenheit sein, aber nur mit Soße im Haar.

Das große Fressen, das wir Leben nennen, ist ein ozeanisches Gelage, am Anfang ist alles hamham. Das ist eine Verheißung, natürlich, aber zugleich eine Drohung. Gibt es eine wundervollere Rezeptur für ein Kinderbuch? Versteht das jemand besser als Kinder - und der britische Schriftsteller Roald Dahl?