Der Terrorismus hat eine Blutspur rings um den Erdball gelegt.

Barcelona und Bastia, Colombo und Dahran, Istanbul und Islamabad, Moskau und Manchester, Paris und Algier - zuletzt nun die Sprengung der TWA 800 über Moriches Bay und die Rohrbombe von Atlanta.

Nach jedem Verbrechen heißt es, die Ruchlosigkeit der Gewalttäter habe "eine neue Dimension" erreicht. Innen- und Außenminister versammeln sich schleunigst, um wieder einmal dem Terror den Kampf anzusagen.

Aber das Thema "Terror" ist nicht von heute, ja nicht einmal von gestern. Von einer neuen Dimension kann bisher nicht die Rede sein noch sind Nuklearterrorismus (mit Kernspaltstoffen vom Schwarzmarkt) und Bioterrorismus (mit Hilfe von Anthrax und Ebola-Viren) oder Computerterror (mit Megavolt-Stromstößen) bloß einschüchternde Zukunftsmöglichkeiten. Und es gibt keine "geeigneten Maßnahmen", um dem Terror garantiert den Garaus zu machen.

Die Spur des Terrors reicht weit in die Vergangenheit zurück.