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Der ökonomische Vorsprung der Deutschen mag schwinden, und doch haben sie noch immer mehr Geld in der Tasche als die Menschen in den anderen Mitgliedsländern der Europäischen Union. So ist das durchschnittliche verfügbare Einkommen, in das neben den Nettoverdiensten beispielsweise auch Renten, Pensionen und Kindergeld eingerechnet werden, hierzulande dreieinhalbmal so hoch wie beim Schlußlicht Portugal. Der schöne Schein wird freilich durch einen Umstand getrübt: Die Zahlen der OECD berücksichtigen nur Deutschlands Westen. In den neuen Bundesländern war das durchschnittliche verfügbare Einkommen pro Kopf mehr als 8000 Mark niedriger.