Am Aktienmarkt verlief der Handel zum Quartalsende ungewöhnlich ruhig. Offensichtlich bewegte sich der Deutsche Aktienindex (Dax) auf einem Niveau, mit dem vor allem die institutionellen Anleger zufrieden waren. Gestützt wurden die Kurse der Aktien durch den festen Dollar. Von diesem Trend profitierten die exportstarken Werte, allen voran die Papiere der Großchemie und der Autoindustrie.

Keine Rolle spielte dagegen der Streit über die Kürzungen der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.

Negativmeldungen mußten die Dividendentitel der Deutschen Bank und der Dresdner Bank verkraften. Die Kurse der Geldhäuser litten unter der Meldung, die Ratingagentur Moodys werde möglicherweise ihre Bonität neu einschätzen. Stabiler erwiesen sich dagegen die Kurse der Bayerischen Vereinsbank und der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank. Bei beiden Instituten tauchen immer wieder Übernahmegerüchte auf.

Am Rentenmarkt nutzten die Emittenten das gegenwärtig niedrige Zinsniveau, um im großen Stil neue Anleihen anzubieten. Aber längst nicht alle Offerten fanden guten Absatz. Das größte Interesse verbuchten noch Stufenzinsanleihen.