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Das Buch geht unter, es lebe das Buch. Vergangenes Jahr produzierten die deutschen Verlage alle zehn Minuten einen neuen Titel - und damit mehr als je zuvor. Eine noch größere Zahl von Neuerscheinungen brachten nur Briten und Chinesen auf den Markt. An der Ladentheke führen die Sachbücher, gefolgt von der Belletristik. Und immer noch stellt das Buch alle neuen Medien weit in den Schatten. Allem Spektakel über die multimediale Zukunft zum Trotz erzielten hiesige Buchhandlungen nur zwei Prozent ihres Umsatzes mit CD-ROMs und anderen elektronischen Speichermedien. Auf der Frankfurter Buchmesse nahmen sie freilich schon wesentlich mehr Raum ein.