Keine Frage, der Mann hat Mumm. Teach ist die geborene Kämpfernatur: Wie er mit hellwachem Sinn und naßforschem Gang durch den Laden tigert, stöbert, nachhakt und aufmerkt, unentwegt auf Action sinnt, Pläne schmiedet, Bedenken zerstreut und keine Ruhe gibt, taugt er zum Erfolgsmenschen, zum Unternehmer, Manager oder gar General.

Das Dumme ist nur: Teach hat keinen Job und außer Pokern gar nichts zu tun.

Also pult er sich die Krümel aus den Zähnen, streicht mit dem Daumennagel die Stirnfalten glatt und lügt sich eins in die Tasche.

Die ganze nervöse Energie, die markigen Sprüche, die Streitlust und der Tatendrang zielen ins Leere. Dustin Hoffman als Teach, das ist ein Raubtier im Käfig, ein Seemann auf dem Trockenen, ein Soldat ohne Feindesarmee. Mit anderen Worten: ein Großmaul.

Am Ende schlägt er zu, vollkommen sinnlos, und Bob, the kid, blutet am Ohr.

David Mamets Theaterstück "American Buffalo" von 1975 war seiner Zeit voraus. "Ein prophetisches Stück", sagt Dustin Hoffman, "denn es erzählt, wie drei Männer, Don, der Trödelhändler, Teach, sein Freund, und Bob, der Junge, ihr Bestes geben, aber Amerika liefert ihnen keinen Rahmen, in dem ihre Leistung etwas zählt. Das amerikanische Versprechen, das einmal besagte, daß das Individuum alles erreichen kann, gilt nicht mehr. Heute kannst du dich anstrengen, wie du willst, aber du scheiterst."

Der American Buffalo ist ein Nickel aus der Zeit der Großen Depression.