Statt an lebenden Tieren herumzuschnippeln, werden Medizinstudenten künftig vielleicht das Sezieren an der Kunstratte üben können. Ein holländischer Biotechniker stellte jetzt auf dem 2.Weltkongreß über Alternativen für Tierversuche in Utrecht sein Gummimodell mit Silikon-Nieren und Latex-Adern vor.Organe wie Blase und Niere oder auch Blutgefäße lassen sich mit Messer und Pinzette entnehmen. Die Kunstratte ist nach Angaben ihres Erfinders für 25 mikrochirurgische Eingriffe geeignet und soll etwa 500 Mark kosten.