Wir stehen hinter unserer Armee!" brüllen die Studenten. Sie tragen rote Stirnbänder und rasen in zerbeulten Autos durch Kinshasa.

Auf dem Führerhäuschen eines Tiefladers kniet ein junger Mann.

Er hat einen Pfeil in seinen Bogen gespannt. "Tod den Ruandern!"

schallen die Sprechchöre vom Kipper herunter.

Im Zentrum der Hauptstadt von Zaire jagt der Mob nach Tutsi, nach Menschen mit ruandischer Abstammung. Etliche ihrer Häuser werden gestürmt und geplündert. Eine wütende Menge umlagert das Gebäude von Telecel in der Chefetage der Telephonfirma sitzen Tutsi.

Bei der deutschen Botschaft klopfen verängstigte Ruander an, um Asylmöglichkeiten zu erkunden.

Kinshasa ein Tag nach der hitzigen Debatte im Haut Conseil de la République. Es war die Stunde der Kriegstreiber im Übergangsparlament.