Schneller Brüter, Kanaltunnel, Transrapid - welcher dieser drei Begriffe paßt (noch) nicht zu den beiden anderen? Die richtige Antwort lautet Transrapid, denn der Magnetschwebezug befindet sich erst in der Planung und kann deshalb noch ohne die ganz großen Verluste gestoppt werden - zwei Milliarden Mark Entwicklungskosten sind allerdings schon verspielt. Aber die wirken bescheiden neben den Summen, die in der Ruine des Brutreaktors stecken, im fehlkalkulierten Tunnel renditelos investiert wurden und demnächst vom Verkehrsminister abzuschreiben sind, wenn die Transrapid-Trasse tatsächlich zwischen Hamburg und Berlin entstehen sollte. Mindestens 5,6 Milliarden Mark würde das den Steuerzahler kosten. Genau wie beim Kanaltunnel nämlich stimmen die Prognosen vorn und hinten nicht. Die Einnahmen sind viel zu hoch, die Kosten viel zu gering angesetzt. Eine realistische Wirtschaftlichkeitsrechnung würde zeigen: Der Transrapid gehört ins Museum - am besten sofort.