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Pünktlich zum Ende des ostdeutschen Baubooms warten die Statistiker mit einer Bestandsaufnahme des Wohnungsmarktes auf. Das wichtigste Ergebnis: Der Wohnkomfort ist im Osten immer noch deutlich schlechter als im Westen. So bewohnt ein Ostdeutscher heute durchschnittlich 31, ein Westdeutscher immerhin 39 Quadratmeter. Auch die Privatisierung war für die Mieter nur begrenzt erfolgreich: Nur jede vierte Wohnung wird im Osten von ihren Eigentümern bewohnt. Nirgends in der Europäischen Union liegt diese Quote niedriger. Spitzenreiter bei der Eigentumsbildung ist übrigens Irland - dort werden achtzig Prozent aller Wohnungen von ihren Eigentümern bewohnt.