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Binnen zehn Jahren sollte kein Kind mehr hungrig zu Bett gehen müssen. Diese Hoffnung äußerten Staatsmänner 1974 bei der ersten Welternährungskonferenz. Damals litten 920 Millionen Menschen Hunger. Seitdem hat sich die durchschnittliche Kalorienversorgung zwar verbessert, obwohl die Zahl der Menschen um rund zwei Milliarden wuchs. Doch gelten heute noch immer 840 Millionen als unterernährt, und täglich sterben rund 20 000 Kinder, weil sie zuwenig Essen bekommen. Die Ursache des Elends ist nicht etwa ein mangelndes Nahrungsangebot. Vielmehr haben die Politiker entgegen ihren Versprechungen die Armut nicht energisch genug bekämpft.