Und nach nur 100 Metern - was sehen wir? Die Linie 28. Ich frage eine Frau. "Ja, dahinten, 200 Meter von hier, ist die Endstation."

Und so besteigen wir die sagenhafte Nr. 28 und bekommen auch einen Sitzplatz.

Wir fahren durch den Stadtteil Estrela, durch die Oberstadt, dann hinunter zur Baixa, wo Touristenmassen zusteigen, die uns Einheimische durch ihre Anzahl und Lautstärke irritieren. Dann geht es durch die Altstadt, die Alfama, an der Kathedrale, am Schloß vorbei, steil hinauf und hinunter, Gefälle von vierzehn Prozent ich staune über den Motor in diesem nostalgischen Zweiachser aus den dreißiger Jahren. Dann am Ende, wie zur Erholung, breite Boulevards bis zur Endstation, 300 Meter vom zentralen Platz, dem Rossio. Die andere Endstation liegt übrigens beim Cemeterio dos Prazeres im Westen des Stadt.

"Wie gut", sagt einer aus unserer Gruppe, "daß du genauso stur geblieben bist, wie wir dich kennen."