Gegessen hat sie wahrscheinlich jeder schon mal, die Buletten-Brötchen von McDonald's. Und ziemlich viele haben sie denn auch gründlich satt. Weshalb der amerikanische Konzern hierzulande, auf seinem wichtigsten Auslandsmarkt, mit Stagnation zu kämpfen hat. Noch schlimmere Nachrichten freilich muß der Big-Mäc-Konzern an seinem Heimatmarkt schlucken. Die in den vergangenen zwölf Monaten zwischen Atlantik und Pazifik eröffneten Filialen brachten keine Umsatzsteigerungen mehr. Nun sollen sie wieder dichtgemacht werden.

Doch wer Hamburger Royal und McChicken zu verkaufen hat, ist schon zu Optimismus verpflichtet. Nicht nur, daß die Gewinne immer kräftiger sprudeln, die Konzernherren haben längst entdeckt, daß der Vormarsch von Big Mäc & Co. eigentlich erst am Anfang steht. Zwar ist McDonald's inzwischen schon in hundert Ländern präsent. Doch damit wird erst ein Prozent der Weltbevölkerung erreicht. Und das Erfreulichste daran ist, 99 Prozent können noch beglückt werden - es sei denn, siehe oben, der eine oder andere hat die Big Mäcs satt.