Viele Kosmetika und Medikamente werden mit Hilfe der Hornhaut von Kaninchen auf Nebenwirkungen getestet. Könnte eine künstliche Augenhornhaut Tierversuche ersetzen? Forscher des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik in Stuttgart haben Hornhautzellen von Schweinefeten aus dem Schlachthof in einer Nährlösung zu einer größeren Kultur herangezüchtet und schließlich daraus ein dreidimensionales Modell entwickelt, das in seiner Struktur und Physiologie einer echten Augenhornhaut entspricht. Eine Testreihe habe gezeigt, daß das Modell den Kaninchentest "zum größten Teil" ersetzen könne, behaupten die Forscher.