Sie waren verwandt mit dem deutschen und österreichischen Kaiserhaus, mit den russischen Zaren, sie sind verbunden mit den königlichen Familien in England, Belgien, Dänemark, Schweden, Norwegen, Spanien ...Die Geschichte einer Stadt und ihrer Dynastie spiegelt die bayerische Landesausstellung "Ein Herzogtum und viele Kronen: Coburg in Bayern und Europa" wider, die bis zum 28.September auf der Veste Coburg und auf Schloß Callenberg gezeigt wird. Einen breiten Raum nehmen die europaumspannende Heiratspolitik und die dynastischen Verflechtungen ein: Die Berühmteste des Hauses war schließlich Königin Victoria von England, ihr Gemahl Albert stammte ebenfalls aus dem Hause Sachsen-Coburg.Aber auch die Entwicklung der Stadt wird nachvollzogen bis in die jüngste Vergangenheit.Unter dem Kapitel Fürstenmacht und Bürgerwelt werden Aspekte wie die Rolle des Hauses für den deutschen Liberalismus ebenso behandelt wie das aufblühende Vereinsleb en in der Mitte des 19.Jahrhunderts.Miteinbezogen sind außerdem die Sammlungen der Herzöge, die Glas-, die Waffen-, die naturkundliche Sammlung wie die Bibliothek und das Kupferstichkabinett.Auf Schloß Callenberg, der für die Ausstellung renoviert en Sommerresidenz der Herzöge, steht die Neugotik im Vordergrund, wird fürstliches Wohnen vorgeführt, auf Reisen, Feste und Hobbys der Adligen im 19.Jahrhundert eingegangen.Die Ausstellung ist täglich von 9 bis 18 Uhr zu besichtigen, der Eintritt kostet 7 Mark, die Familienkarte 15 Mark, der mehr als 500 Seiten dicke Katalog ist für 42 Mark zu haben.