Ein bildgebendes Verfahren zur Diagnose von Brusttumoren haben Wissenschaftler des Weizmann-Instituts in Israel entwickelt (Nature Medicine, Bd. 3, S. 780). Dabei spritzen sie den Patientinnen einen Farbstoff in die Blutbahn. In gutartigen Geschwulsten sammelt sich der Farbstoff nur langsam an. Bösartige Tumoren hingegen nehmen ihn rascher auf und spülen ihn auch schneller aus, weil das Gewebe stärker durchblutet ist. Mit einem Kernspintomographen machen die Forscher den Unterschied sichtbar: Gutartige Wucherungen erscheinen vorwiegend rot, bösartige dagegen blau.