Keramikfüllungen für löchrige Zähne halten zwar lange, verursachen aber viel Arbeit und Kosten. Ein Gerät der Siemens AG könnte das ändern: Eine Kamera filmt den kranken Zahn, anhand der Meßdaten erstellt das System innerhalb von nur zwanzig Minuten eine genau passende Keramikfüllung oder Krone. Damit verkürzt sich die Behandlungsdauer auf eine einmalige einstündige Sitzung.

Das zahnmedizinische Fachwissen liefert ein Programm des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung in Darmstadt, das mit dem Fraunhofer-Institut für Lebensmitteltechnologie und Verpackung (Darmstadt) und mit der Zahnklinik in München entwickelt wurde. Bei der Errechnung des Inlays berücksichtigt das Programm auch die Oberflächenstruktur der Zähne.