Die Freie Universität Berlin will in Zukunft mit Promotionskollegs gegen die Einsamkeit ihrer Doktoranden vorgehen.Ähnlich wie die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Graduiertenkollegs werden die neuen Kollegs das Doktorandenstudium systematisieren.Je drei Professoren werden eine Doktorandengruppe unter einem gemeinsamen Thema versammeln und mit einem Angebot von vier Semesterwochenstunden, Exkursionen und Gastvorträgen bis zur Promotion führen.Das Geld dafür soll aber nicht nur aus der Bundeskasse fließen, sondern muß von Land und Universität mit aufgebracht werden. Stipendien für die Kollegiaten gibt es nicht.Die FU schätzt allerdings, daß auch dieses Programm höchstens fünfzehn Prozent der Doktoranden erreicht.