Aus erster Hand können 150 Studenten aus 30 Ländern an der Johns Hopkins University in Baltimore/Maryland ihren Wissensdurst an deutscher Geschichte, Kultur, Wirtschaft und Politik stillen.Vor einem Jahr wurde dort der Lehrstuhl für Deutschland-Studien eingerichtet, der jährlich an einen deutschen Hochschulprofessor vergeben wird.Finanziert wird die Einrichtung bis zum Jahr 2000 durch eine Spende der Robert-Bosch-Stiftung, danach folgt Ungewißheit.Um das Projekt weiter zu ermöglichen, ist eine Geldanlage von 1,5 Millionen US-Dollar geplant, für die Spenden gesammelt werden. Hilfestellung kam jetzt von Bundeskanzler Helmut Kohl - zwar nicht mit Geld, dafür aber mit guten Worten.Bei qualifizierten Nachwuchskräften aus Amerika und anderen Teilen der Welt müsse unbedingt Interesse für Deutschland geweckt werden, urteilte er und übernahm die Schirmherrschaft über den Lehrstuhl.Wer weiß, ob's hilft.