"Ich sah den Geist von Elvis." In seinem Hit "Walking in Memphis" besingt Marc Cohn, wie er bei einem Rundgang durch Graceland, das alte Herrenhaus der Rock-'n'-Roll-Legende, den Geist des am 16. August 1977 hier gestorbenen Elvis Presley zu spüren glaubt. Zehntausende werden Cohn vom 9. bis 17. August anläßlich des zwanzigsten Todestages auf dessen Anwesen folgen. Zu den mehr als dreißig Veranstaltungen erwarten die Organisatoren der "Elvis Week" über 50 000 Besucher. Am Abend des 15. August werden die Fanmassen mit Kerzen in den den Händen am Elvis Presley Boulevard ihres Idols gedenken. Den krönenden Höhepunkt bildet die Veranstaltung "Elvis in Concert". Im Mid-South Coliseum werden sich der Gitarrist Scotty Moore und der Schlagzeuger D.J. Fontana, mit denen der "King" seit den frühen fünfziger Jahren zusammenspielte, zu einem Konzert aufraffen. Dabei können die Elvis-Enthusiasten zudem seinen Background-Gruppen und der früheren Begleitband lauschen. Nostalgischer Höhepunkt der Elvismanie: Auf Riesenleinwänden wollen die Initiatoren alte Elvisfilme zeigen und dabei "das Gestern und Heute miteinander verschmelzen lassen". Wer dabeisein will: Tennessee Tourismus, Horstheider Weg 106 a, 33613 Bielefeld, Tel. 0521/986 04 15, Fax 0521/986 04 11.

Nicht so weit reisen müssen die Fans nach Zell am See in Österreich. Vom 7. bis 10. und 14. bis 19. August wird dort auf der Seebühne "Elvis Forever" gegeben, eine Performance mit den Lebensstationen des Idols und seinen größten Hits. Informationen: Europa-Sportregion Zell am See, A-5700 Zell am See, Tel. 0043-6542/77 00, Fax 720 32.