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Wohnen in Ostdeutschland wird immer teurer. Im vergangenen Jahr sind die Bruttokaltmieten pro Quadratmeter im Schnitt um vierzehn Prozent gestiegen im Westen waren es nur vier Prozent. Dennoch fressen die Wohnkosten in den neuen Ländern noch immer einen deutlich geringeren Teil der Haushaltseinkommen, weil die Mieten mit durchschnittlich 8,63 Mark pro Quadratmeter rund zwei Mark niedriger und die Wohnungen kleiner sind. Zudem ist der Zustand der Häuser schlechter: Im Osten bezeichnen 32 Prozent der Mieter die Qualität ihrer Behausung als "gut"; im Westen 54 Prozent. In neuen oder sanierten Gebäuden sind die Mietunterschiede denn auch merklich geringer.