Seit dem Auseinanderbrechen Jugoslawiens versuchen Wissenschaftler zu ergründen, warum mitten in Europa immer noch Kriege möglich sind. Doch wer sich eingehend mit dem Thema beschäftigen will, hat erst einmal mit einer unübersehbaren Flut von Publikationen zu kämpfen. Seit kurzem gibt es eine hilfreiche Abkürzung fürs Bibliographieren. Das Hamburger Institut für Sozialforschung hat in einer Datei annähernd 4600 Titel zusammengetragen, die den aktuellen Forschungsstand bis 1996 widerspiegeln. Mit Hilfe der Finderfunktion einfacher Textverarbeitungsprogramme kann die Datei mühelos nach Autoren und Titelwörtern durchforstet und dann nach Belieben bearbeitet werden. Die Diskette "Krieg in Kroatien und Bosnien. Bibliographie 1989-1996" ist kostenlos erhältlich in den Formaten Winword 6.0, WordPerfect 6.0 oder ASCII beim Hamburger Institut für Sozialforschung, Bibliothek, Mittelweg 36, 20148 Hamburg.