Schlecht gelüftete Räume verursachen Kopfschmerzen und Beklemmungen. Schuld daran ist der Kohlendioxidgehalt der Raumluft. Bereits Konzentrationen von 0,1 Volumenprozent führen zu einer Beeinträchtigung des Wohlbefindens.

Abhilfe kann nur Frischluft schaffen. Doch oft wird durch zu spätes oder zu langes Lüften wertvolle Heizenergie verschwendet. Das Fraunhofer-Institut für Festkörpertechnologie in München hat einen CO2-Sensor entwickelt, der die Frischluftzuführung energiesparend optimiert. Der chemische Sensor riecht gewissermaßen mit einer Polymerschicht, auf der sich das Kohlendioxid anlagert. Wird ein voreingestellter Grenzwert erreicht, setzt der Sensor die Lüftung in Gang ist wieder genügend frische Luft im Zimmer, stoppt eine Automatik die Luftzufuhr. Einen anderen Weg wählten Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Biomedizinische Technik. Ihr CO2-Sensor enthält Metalloxide. Ist ein bestimmter CO2-Wert in der Raumluft erreicht, ändert der Sensor seine elektrische Leitfähigkeit und schaltet die Belüftung ein.