kleine frau, etwas fett geworden, wackelnder gang, augen klein, blick abschätzend. mund träge, lippen nicht gut geschlossen, geschmacklos gekleidet, schleifen und maschen. nicht ganz schlicht. ein energischer geschäftssinn und (...), mit befreiter sexualität (St. Großmann) am tag vor ihrer ermordung ruft sie Rosenberg an, die lage der gefängnisbeamten zu bessern. (erleichtern) sie hatte es ihren wärtern beir entlassung ver- sprochen. der blick in das gesicht eines menschen, dem geholfen ist, ist der blick in eine schöne gegend, freund. die hechtin im karpfenteich (Bebel) ich bin steinreich. und laßt mir das hinken (wackeln) mir jetzt, in diesem feurigen rausch, als hätten wir schampagner im blut, >den dicken schinken< schrieb ich in einem rausch. b) ich, die ich "auf einem besen durch die ökonomie ritt" sie schickt Liebknecht vor, daß er nicht nur ½ein e frau sagt.

Diesen bisher unveröffentlichten Text von Bertolt Brecht finden wir im neuen Heft, Nr. 6, der vom Berliner Ensemble herausgegebenen Schriftenreihe Drucksache. Er ist Teil eines hier zum ersten Mal publizierten, Fragment gebliebenen Werkes von 1952 über Rosa Luxemburg, verheiratet mit Gustav Lübeck (Alexander Verlag, Berlin 56 Seiten, 14,90 Mark)