Bereits im Seniorenalter und immer noch ein Star: eine Maus namens Mickey, mit der Walt Disney 1928 eine der populärsten Comicfiguren aller Zeiten erfand. Nur wenig später landete der kleine Nager in Europa und war Anfang der dreißiger Jahre als Micky Maus auch in hiesigen Kinos zu bestaunen. "Als Mickey Mouse nach Deutschland kam" heißt eine Ausstellung, die bis zum 11.

Januar 1998 im Wilhelm-Busch-Museum Hannover (Georgengarten, Tel.

0511/71 40 76) gezeigt wird. Rund 400 Exponate, darunter Originalzeichnungen, Trickfilmfolien, Szenenausschnitte und Plakate, dokumentieren eine tierische Karriere, die mit dem Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg hierzulande ein abruptes Ende fand. Erst Anfang der Fünfziger durfte Mickey in Deutschland wieder auf der Bildfläche erscheinen. Die Ausstellung ist dienstags bis samstags von 10 bis 17 Uhr, sonn- und feiertags von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet für Erwachsene 6, für Kinder von 6 bis 14 Jahren 2 Mark. Das Begleitbuch von Carsten Laqua "Wie Micky unter die Nazis fiel. Walt Disney und Deutschland" ist im Museum zum Preis von 14,90 Mark erhältlich.