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Die reichen Staaten sind immer weniger bereit, den armen Ländern finanziell zu helfen. Weltweit sinken die Entwicklungshilfeetats: Haushaltsnöte und wachsende Zweifel an der sinnvollen Verwendung der Gelder lassen die Quellen versiegen. Was tun? Immer mehr Dritte-Welt-Gruppen setzen sich dafür ein, die armen Nationen wenigstens beim Handel zu unterstützen und die Märkte der Industrieländer zu öffnen. Die Idee: Wer seine Waren verkaufen kann, braucht irgendwann keine Hilfe mehr. Leicht ist auch dieses Ziel nicht zu erreichen: Die Europäische Union (EU) verhindert beispielsweise auf Druck der Agrarlobby die Einfuhr vieler Produkte aus der Dritten Welt.