Ihre Augen leuchten, wenn sie sich anblicken. Jeder Morgen ist für sie wie ein Fest. Am Donnerstag dieser Woche feiern Philip Battenberg und seine Frau Elisabeth, geborene Windsor, ihre Goldene Hochzeit.

Er ist 76, sie ist 70, und die letzten Jahre waren voller Schicksalsschläge.

Deshalb dieses Wunder, morgens gemeinsam aufzuwachen. "In unserer Wohnung", sagt Philip stolz, "mit unseren Möbeln, Bildern und nicht in einem Heim." Als erster meldet sich morgens Corgi Lord (9) mit einem munteren Kläffen. Dann piepst Nymphensittich Tony (1). Wenig später zieht köstlicher Teeduft durch die gemütlichen Räume ihrer 600-Zimmer-Wohnung.

Elisabeth nimmt einen Karton. Zeugnisse, Photos, Urkunden - Erinnerungen, die Frage jeden Tag: "Weißt du noch?"

Als Dreizehnjährige hatte sie ihren Mann beim Spielen im Garten ihrer Eltern kennengelernt, genau einen Tag nach Ostern. "Seine blauen Augen haben mich immer angesehen. Ich wußte gar nicht, wo ich hingucken sollte", sagt Elisabeth mit schmunzelndem Gesicht. Aus dem Kennenlernen wurde Freundschaft, und aus der Freundschaft wurde Liebe, die Grundlage ihres erfüllten Lebens.

"Hochs und Tiefs hat es auch gegeben. Es kann ja nicht immer nur Sonnenschein sein", sagt sie.

"Früher hatte ich das Kommando, heute kommandiert sie!" So sieht er den Wandel, der sich in den fünfzig Ehejahren vollzogen hat.