Eine Ausstellung über den Baustoff Beton im alten Rom ist im Archäologischen Museum in Frankfurt zu besichtigen. Als opus caementitium schrieb das Gestein aus Menschenhand schon Baugeschichte, als noch niemand an Plattenbauten und Blumenkübel für Fußgängerzonen dachte. Davon legt beispielsweise das eindruckvollste Ingenieurbauwerk der Antike Zeugnis ab, das Pantheon in Rom mit seiner über 43 Meter hinwegschwingenden Kuppel. Erst im 20. Jahrhundert machte es die Stahlbetonbauweise möglich, in noch größere Dimensionen vorzudringen.

Auf 37 Thementafeln werden den Ausstellungsbesuchern Bauwerke, Baustoffe und Bauweisen der Römer präsentiert. Proben von römischem Beton, antike Bauwerkzeuge sowie das Modell eines römischen Baukrans dokumentieren die Bauweisen anschaulich. Die Ausstellung ist noch bis Ende November zu sehen danach wird sie im Archäologischen Landesmuseum in Konstanz gezeigt.