Angeklagter Schneider: Am Karfreitag, 1. April 1994, sind meine Frau und ich von Frankfurt nach Wien geflogen. Ich wollte nach Amerika. Das ist ein großes Land, da gibt es viele Flughäfen, da kann man sich bewegen. Und es ist ein kultiviertes Land. Dann wollte ich in der Nähe einer großen Stadt sein, um auch schnell wieder zurückfliegen zu können. Und dann mußte überlegt werden, was wir machen, wenn die Aktion schiefgeht. Die Aufgabe war, das so zu organisieren, daß ich auf gar keinen Fall irgendwo aufgespürt werden kann.

Am nächsten Morgen, Ostersamstag, sind wir nach Zürich geflogen und mit dem Zug weiter nach Genf gefahren.

Richter Müller: Hatten Sie zu dem Zeitpunkt schon Ihr Aussehen verändert?

Schneider: Ja, ich habe mein Toupet abgenommen auf der Gangway zum Flugzeug in Washington.

Richter Gehrke: Vor dem Flug nach Miami waren sozusagen die Würfel gefallen - Toupet ab!

Schneider: Toupet ab!

Richter Gehrke: Es gibt eine Notiz von Ihnen, als Blick in die Zukunft bezeichnet: "Man findet mich nicht, baue neues Leben auf und lasse die Kinder kommen." Was waren das für Überlegungen?