Bielefeld

Vielen gilt er als der Bote, der die schlechten Nachrichten überbringt. Und was mit denen passiert, weiß man. Geliebt werden sie jedenfalls selten. Dies ist also der Versuch, das Bild wieder richtig herum aufzuhängen.

Es geht um Wilhelm Heitmeyer. Der Bielefelder Soziologe leitet das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung. Im Vorstand sitzen die Professoren Günter Albrecht, Otto Backes, Rainer Dollase, dreizehn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten mit. Eine Art Firma ist das bereits: Heitmeyer & Co. Über Nachfrage hat sie nicht zu klagen. Die Zeiten sind eben so.

Das Institut, Ende 1996 ins Leben gerufen, ist gegen den Zeitgeist gegründet worden. Nicht nur, weil anderswo Mittel gekürzt werden; vor allem auch, weil es zunehmend verpönt ist, nach den gesellschaftlichen Ursachen von Konflikten auch nur zu fragen. Wir unterhalten uns an Heitmeyers Arbeitsplatz, der Universität. Der ganze Campus ist ausgelagert an den Stadtrand. Was gestern modern war, wirkt heute schon ein wenig verwittert.

Die schlechte Nachricht des Professors lautet, sehr verkürzt: Die ethnisch-kulturellen Konflikte nehmen zu, damit auch die Gewalt, und die radikalisierte Moderne mit ihrer hohen Veränderungsgeschwindigkeit treibt die Gesellschaft auseinander. Das klingt noch abstrakt, und Abstraktes verstört nicht.

Aber gemeint ist Konkretes. Wilhelm Heitmeyer ist immer zuständig, wenn - wie im Falle der Einladung des rechtsradikalen Roeder an die Führungsakademie der Bundeswehr - gefragt wird, ob es sich um einen Einzelfall oder um das Symptom für tieferreichende Deformationen handele. Er sucht nach den Ursachen von Gewalt in der Gesellschaft, nicht in der Psyche und in Pathologien. Seit den achtziger Jahren beschäftigt ihn, wie Integration und Desintegration zusammenhängen und weshalb Ausgrenzung zu Aggressionen führt. Heitmeyer will wissen, was in der Mitte der Gesellschaft geschieht. Der einzelne, der Skinhead, der Outcast - das lenkt alles eher ab. Den Gewerkschaften weist er nach, daß auch aus ihrer Mitte heraus Rechtsextremismus wächst. Und das akademische Milieu warnt er vor dem lieben Gedanken, der multikulturellen Gesellschaft stehe eine rosige Zukunft bevor. Beharrlich warnt er: Das Zusammenleben wird schwierig. Damit macht man sich nicht viel Freunde, auf keiner Seite. Ja, der Konfliktforscher gerät selber mitten in den Konflikt. Ein Professor wird Studienobjekt.

Fair - das ist das erste Wort, mit dem Heitmeyer beschreibt, wie er seine Rolle versteht. Fair möchte er bleiben. Er ist ein engagierter Wissenschaftler, aber er will dem politischen Korrektheitskanon von keiner Seite huldigen müssen.

Es kann nicht sein, was nicht sein darf: In meiner Bonner Welt ist das vermutlich der beliebteste Satz. Heitmeyer bekommt ihn mindestens ebenso oft zu hören. Zuletzt, als er mit dem Bericht über die "Fundamentalistische Verlockung", einer empirischen Untersuchung, besorgt auf das Konfliktpotential hinwies, das mit der dritten Generation der islamistischen Jugendlichen in den Großstädten heranwächst (siehe auch ZEIT Nr. 35/96). Inzwischen würden junge Leute in der türkischen Gemeinschaft geradezu abhängig davon, daß es ein Feindbild über sie und den Islam gibt. Sie brauchen es, um in ihrer eigenen Welt Halt zu finden. Sie igeln sich ein.

Der Blick darauf stimmt Heitmeyer und seine Kollegen tief pessimistisch. 454 000 Schüler und Schülerinnen haben einen türkischen Paß. Im Jahr 2010, so wird geschätzt, werden in manchen Großstädten vierzig bis fünfzig Prozent derjenigen Ausländer sein, die im aktivsten Alter, also zwischen zwanzig und vierzig Jahren, sind.

Die jungen Deutschen mit türkischem Paß suchen Sicherheit, argumentiert Heitmeyer. Das, was moderne Gesellschaften anbieten müßten, erhalten sie noch weniger als die jungen Deutschen mit deutschem Paß: Zugang zum Arbeitsmarkt, Bildungschancen, Teilhabe am öffentlichen Leben. Also flüchten sie in Traditionen, Religion, zurück in die Wir-Gruppe. Daraus kann ein Überlegenheitsanspruch erwachsen und am Ende eine "religiös fundierte Gewaltbereitschaft". Dann wäre Schluß mit der Opferrolle.

Die Polizei durchlüften

Zugleich sagt Heitmeyer aber auch: Wer sich integrieren will, kann nicht im selben Moment einen exklusiven Schutzraum beanspruchen. Das sei "unvereinbar mit dem genuinen Interesse einer modernen Gesellschaft nach Selbstaufklärung über ihre internen Entwicklungen". Ein schöner Satz. Für ihn auch ein selbstverständlicher Satz. Wie wünschte man sich, daß er ebenso selbstverständlich wäre im Mikrokosmos Bonn.

Natürlich haben die "Multikulturellen" Heitmeyer & Co. nach dieser Untersuchung wieder der Dramatisierung bezichtigt. Die militanten Islamisten fanden ihn rassistisch. Und die Politiker? Viele hätten sich am liebsten die Ohren zugehalten. Denn was soll man bloß, bitte schön, tun?

"Was treibt die Gesellschaft auseinander?", "Was hält die Gesellschaft zusammen?" Mit diesen beiden Titeln seiner jüngsten Bücher hat Heitmeyer auf den Begriff gebracht, wonach er fahndet. Er möchte das eine wie das andere verstehen, um mitsuchen zu können nach Auswegen. Allerdings möchte er auch wissen, ob er damit am Ende des Jahrhunderts einem sozialen Grundmuster auf der Spur ist, für das seine Disziplin Anfang des Jahrhunderts schon einmal einen Begriff fand: Anomie. Strukturelle Widersprüche sind damit gemeint, die sich äußern als Kriminalität, Selbstmord, Sucht, Korruption. Aber auch als Machtlosigkeit, Gefühl von Sinnlosigkeit, Apathie - oder in Ehescheidungen. Und zum Teil münden sie in Protestbewegungen.

Sicher läuft seine Diagnose auf Verlust hinaus, gemeint aber ist Verlust des Zusammenhalts. Er bleibt dabei nicht stehen, und schon gar nicht predigt Heitmeyer, diesen Zusammenhalt mit verpflichtenden Werten oder mit der Idee einer homogenen Gemeinschaft von oben herab zu erzwingen. Heitmeyer meint, auf die pluralisierte Wertewelt könne man sich nur einlassen, indem man die Realität zur Kenntnis nimmt und die Konflikte austrägt. Ein Beispiel: Die Untersuchung zur Fremdenfeindlichkeit bei der Polizei. Dankenswerterweise hatte die Hamburger Polizei sich den "Bielefeldern" geöffnet. Übrigens war auch Not am Mann. Die Übergriffe von Polizisten gegenüber Ausländern hatten sich gehäuft. Auch in Hamburg haben die Forscher nicht nach Einzelfällen, sondern - in ihrem Jargon - nach "Risikokonstellationen" im Alltag gefahndet. Wieviel tragen der Corpsgeist, die polizeiliche und politische Führung, die falsche Organisation zur Legitimation von Gewalt bei? Der Befund fiel kritisch aus. Von "problematischen Einstellungen gegenüber Ausländern" war die Rede, auch von "riskanten Berufsauffassungen". Vor allem endete die Untersuchung bemerkenswert konkret in Vorschlägen, wie die Polizei "gesellschaftlich durchlüftet" werden könne.

Offenes Streiten verbindet

Oder das Jugendproblem: Diesen Aspekt hat das Team wohl am gründlichsten erforscht. "Gewalt - Schattenseiten der Individualisierung bei Jugendlichen aus unterschiedlichen Milieus": Die empirische Untersuchung stützt sich auf Gespräche mit 3400 jungen Leuten zwischen 15 und 22 Jahren. So abstrakt der Befund zunächst auch klingt, daß nämlich die zivilisatorische Grundlage der industrialisierten Gesellschaft brüchig werde, so ernst ist die Sache zu nehmen. Individualisierung, so das Urteil gerafft, schafft mehr Freiheiten. Aber dem sind nur die Starken gewachsen. In der komplizierten, sich rasch verändernden Welt mit vielen Arbeitslosen müssen die Jugendlichen sich selbst einrichten und früh entscheiden. Die Schwächeren halten oft dem Druck nicht stand. Sie flüchten in Aggressionen, Kriminalität, oder sie rufen nach Law and order. Wenn sie nicht beides zugleich machen.

Da löst sich etwas auf. Aber was bindet neu zusammen? "Abstruse Ideen" wie die eines verschärften Jugendstrafrechts tun das jedenfalls nicht, erwidert Heitmeyer. Auch nicht "politische Billiglösungen" wie ein gesenktes Wahlalter für junge Leute. Wäre der Wunsch nach Mitsprache ernst gemeint, müßten sie "Sand ins Getriebe werfen dürfen". Damit würden sie anerkannt. Es sind solche Urteile, die vollends unübersehbar machen, wie weit die Kluft zu Bonn wirklich ist.

Dort, in der Bonner Welt, läuft Politik leer und findet scheinbar kein Thema. Heitmeyer, die Gesellschaft im Blick, erkennt davon mehr als genug. "Wir hatten oft Glück, oder Pech, wie man will", überlegt er, "früh dran zu sein mit unseren Untersuchungen über Gewalt." Später trat dann offen zutage, daß sie richtig damit lagen. Aber was man nicht wirklich sehen kann, wird nicht gerne geglaubt.

So kommt es, daß die Politik womöglich auch erst im nachhinein wahrnehmen wird, warum die dritte Generation der jungen Türken in den Großstädten sich so einkapselt und irgendwann vermutlich die Fesseln sprengt. Was droht, könnte man jetzt schon wissen und vorbeugend darauf reagieren. Aber was geschieht? Das Ausländerrecht wird verschärft. Nach Heitmeyers Urteil führt das "zur Rückwanderung in die eigene ethnische Gruppe".

Nun stellt sich nicht jeder in der Politik taub. Das Institut ist schließlich auch vom Düsseldorfer Wissenschaftsministerium ins Leben gerufen worden. Aber der Politikwelt begegnet Heitmeyer gelegentlich als Experte und empfindet es als eine eher unangenehme Erfahrung. Da kommt man als Professor in ein Hearing, sagen wir, über zunehmende Gewalt unter Jugendlichen. Parallel dazu tagen fünf andere Gremien. An denen müssen sie auch teilnehmen, seufzen die Parlamentarier und verschwinden nach ein paar Minuten. "Wir mögen ja borniert sein", spottet Heitmeyer, "aber wir bemühen uns doch, Sachverhalte über Jahre hin zu erforschen und zu begreifen." Was ist den Politikern wichtig? Was nehmen sie ernst? Politik, urteilt Heitmeyer, erfahrungsgehärtet, wird auf diese Weise jedenfalls "autistisch".

"Die Art des Politikapparates selbst ist die Keimzelle von Problemen, nicht etwa der Weg, wie man sie lösen kann." Wenn das Austragen und Auflösen von Konflikten zum "Dauerzustand" wird, führt das rasch zur Überforderung aller, auch vieler Politiker. An Zeit, Geld und Interesse fehlt es oft obendrein. Heitmeyer weiß es und setzt sich nicht selbstgefällig in Anklägerpose.

Integrieren Konflikte? Ja! erwidert er. Diese These ist natürlich sehr strittig. Und das, obwohl die Bundesrepublik eine funktionierende "Konfliktdemokratie" geworden ist. So schwierig es ist, fragt Heitmeyer, was bindet denn sonst zusammen als offenes Streiten?

Hierzulande werde viel zu sehr auf "Werte" gesetzt. Aber verfallen die Werte wirklich? Lieber spricht er von ihrer Pluralisierung. Die Wertewelt fächert sich auf. So erhält auch Religion für viele ein neues Gewicht, oft gerade für sozial Benachteiligte, und zu denen zählen häufig die "Fremden".

Deshalb widerspricht er entschieden dem Weg des Kommunitarismus. Skeptisch gegenüber diesem Ruf nach "Gemeinschaft" ist er schon deshalb, weil es von solchem Denken nur ein kleiner Schritt sei zur Flucht in die nationalistische oder ethnische Geborgenheit.

Das alles kann man als ein einziges, großes Plädoyer für Offenheit begreifen. Im Alltag hingegen beobachten Heitmeyer & Co. vornehmlich "verschwiegene Konsense". Soll heißen: Der soziale Friede wird dadurch erhalten, daß manche Gruppen ausgegrenzt, zur Seite gedrängt oder gänzlich vergessen werden. Über diesen klammheimlichen Konsens, darüber, "wer nicht gebraucht wird", spricht man nicht. Klar, daß dann Soziologen stören, die das Schweigen aufbrechen. Die Kritiker in der Welt der Politik meinen mehr als bloß den "Soziologenjargon", wenn sie sich über die Sprache entrüsten.

Sozialwissenschaftler wie Heitmeyer sind nämlich Ungleichheiten auf der Spur. Und diese Ungleichheiten wachsen. Aber es sind nicht die Wissenschaftler, die das Vertraute auflösen. Ist er deswegen, wie ihm oft vorgehalten wird, ein Alarmist? Oder, die andere Seite der Medaille, ein Sozialromantiker? Heitmeyer stellt eine Gegenfrage. Er möchte wissen, woher beispielsweise jemand wie der Münchner Soziologe Ulrich Beck, mit dem er ja in vielem übereinstimmt, seine Zuversicht nimmt, daß bei den "Kindern der Freiheit" genug neue Solidaritäten sprießen, so daß große Konflikte erst gar nicht entstehen. Woher, fragt er, kommt bei Beck bloß der "unerbittliche Optimismus"?

In Gedanken läßt Wilhelm Heitmeyer seine Städtestudie Revue passieren, die Stadtviertel, die er kennt und in denen die Leute "erschöpft von den Konflikten des Alltags" sind. Er ist nicht ein Soziologe der Schwachen allein, für die er Partei ergreifen möchte - aber in erster Linie gilt sein forschender Blick der Mehrheit unserer Gesellschaft. Denn dort entdeckt man fast zwangsläufig, was sie auseinanderreißt und wer darunter am meisten leidet - die Schwachen.

Es mag dafür durchaus etwas bedeuten, wie er wurde, was er ist: Facharbeiter in der Druckindustrie, Lehrer in einer Hauptschule, "1968 hatte ich Spätschicht in einem Zeitungsbetrieb". Zu Hause warteten Frau und kleine Tochter. Keine Zeit für die Revolution.

Heute sitzt er im Bürgerrat seiner Stadt. Dort geht es um Abschiebungen und Asyl. Sein SPD-Parteibuch hat er zurückgegeben, als die Sozialdemokraten ihre Kurswende in der Asylpolitik beschlossen.

Was ist Normalität?

Ist die Kritik nicht dennoch berechtigt, er hänge einer Integrationsidee an, die vormodern ist, während man sich illusionslos dem disparaten Nebeneinander in heutigen Gesellschaften stellen müsse? So wird es ihm entgegengehalten. Träumt er von einer heilen Welt? Da wäre Heitmeyer nun wirklich mißverstanden. Er weiß allerdings, daß Desintegration Spannungen, Brüche und auch Gewalt befördert. Darin steckt nicht das Leitbild einer geschlossenen Gesellschaft, in der sich alle mit allen versöhnen. Aber es ist auch keine Soziologie des gelassenen Sichabfindens hinter dem Etikett der harten Modernität. Systeme sind eben einfach so? Nein!

Er sieht, daß sich im "schmuddeligen Alltag", sei es bei den inhaftierten Skinheads in Rostock, sei es in den Großstädten des Reviers mit ihrer hohen Arbeitslosigkeit, die Konflikte häufen und nicht von alleine entschärfen. Sie lösen sich nicht in der schönen, individuellen Zukunftswelt auf, meint er. Und sie lösen sich - leider! - auch nicht in transnationalen sozialen Räumen auf. Für manche Migranten mag das gelten, die aus Istanbul nach Köln und zurück pendeln. Oder für andere, die zwischen Paris, London und Kenia herumgeistern und zwischen "Herkunfts- und Ankunftsregion" kaum noch unterscheiden können. Aber die Regel entdeckt er darin nicht.

Die Regel wird vermutlich so lauten: In der Gesellschaft entstehen "Parallelgesellschaften", die den lässigen Umgang mit den nationalen Identitäten eben nicht pflegen, so sehr man ihn sich wünschen mag. Auch da beschäftigt ihn nicht der "Einzelfall", der frei flottierende Manager oder Professor. Er fragt nach Hinz und Kunz. Wie sieht die Normalität aus? Und was schlummert unter der Decke?

Sicher hat jemand wie Ulrich Beck eine andere Vorstellung von Moderne, ob er nun auf die Individualisierung, die Zukunft des Transnationalen oder gesellschaftliche Spaltungen blickt. Aber kann es nicht sein, daß sein Gesellschaftsbild und das Heitmeyers, pointiert ganz gewiß beide, zusammenzudenken sind? Gemeinsam, möchte man vermuten, bilden sie erst das Ganze. Und das resümiert man nicht bloß, weil man es sich als Journalist aus der Vogelperspektive leichtmachen oder weil man ins Unverbindliche flüchten will.

Heitmeyer bohrt unter Tage nach Ursachen. Das steht derzeit nicht hoch im Kurs, jedenfalls nicht in der herrschenden Politik. Er weiß es und klagt nicht darüber. Die Ungleichheiten wachsen dennoch. Die sozialen Widersprüche nehmen zu. Offensichtlich hat sich die Politik nicht zuviel um das gekümmert, was in der Mitte der Gesellschaft geschieht, sondern zuwenig. Denn Vorsicht! Die Mitte, das sind die Wähler. Aber möchte die Politik nicht modern sein? Modern wäre es, wenn sie sich gegen den Zeitgeist auf Frühwarnsysteme mehr verließe. Und vielleicht hielte das die Gesellschaft auch ein bißchen besser zusammen.

In der der ZEIT-Reihe "Denker der Moderne"sind bisher erschienen:

Ulrich Beck: Suche nach der wirklichen Welt (ZEIT Nr. 36/97)

Meinhard Miegel: Intellektueller der Sachverhalte (ZEIT Nr. 41/97)

Wolfgang Streek und Fritz W. Scharpf: Die neue Übersichtlichkeit (ZEIT Nr. 48/97)