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Rauchen ist nicht zuletzt eine Frage des Alters. Im Durchschnitt greift zwar rund jeder vierte Deutsche gelegentlich oder regelmäßig zu Zigarette, Zigarre oder Pfeife, ab vierzig jedoch nimmt die Lust am Nikotin stark ab. Erfreulich für die Gesundheitspolitiker: Auch die Zahl der jugendlichen Einsteiger ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken. Daß in mittleren Jahren noch vergleichsweise viel gequalmt wird, liegt nicht zuletzt an den Zuwanderern, die überwiegend männlich sind und überproportional häufig zur Zigarette greifen, wie übrigens auch Arbeitslose. Dies wiederum freut den Finanzminister, der 1997 schätzungsweise 21 Milliarden Mark Tabaksteuer kassieren konnte.